Die Suche nach dem Glück ist unser Privileg, ein Vorrecht, nach Verwirklichung zu streben. Es braucht nur einen Blick der Rücksicht auf dem Weg, damit wir uns das Glück am Ende auch gegenseitig schenken. Doch eines darf nicht geschehen: dass wir nur uns selbst sehen. Wir teilen uns diese Welt mit acht Milliarden Menschen. Darum brauchen wir die Vision, dass das Glück die Erde schont und noch viele Generationen nach uns glücklich werden können.
Soll die Welt für alle reichen, müssen manche Wünsche weichen, und wir alle müssen Grenzen akzeptieren. Wollen wir Menschenrechte leben, dann müssten wir bewusster geben und das faire Glück im Leben kultivieren. Ein kleines Glück wird am Ende groß, wenn wir es teilen – und andere Augen beginnen zu leuchten. Gib der Gier in dir einen sanften Stoß und finde in dir ein kleines Mäßigungsgebet.
Auf dem Weg zum Glück kommt der Augenblick, in dem ich lächelnd auch anderen etwas gönnen kann. Und solch ein faires Glück ist der beste Weg, denn so werden wir auch für andere ein Gewinn. Faires Glück für alle, für alle faires Glück – denn es macht viel mehr Sinn, wenn unser Glück nicht nur uns selbst gehört.
Denn das kleine Glück wird am Ende groß, wenn wir es teilen und andere Augen mit Freude leuchten. Gib der Gier in dir einen sanften Stoß, finde in dir ein Mäßigungsgebet. Lass dich leiten vom Impuls der Dankbarkeit – dann wird für viele die Enge wieder weit. Faires Glück für alle!