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Kirche in Not

Kirche in Not

Wunder – Aberglaube oder Zeichen Gottes?

Veröffentlichung:23.2.2023

„Wunder gibt es immer wieder“, heißt es in einem deutschen Schlager. Heutzutage fällt es jedoch auch Christen immer schwerer, an Wunder zu glauben. Zumindest an solche, bei denen eine höhere Macht ihre Hand im Spiel hat. Alles soll, muss wissenschaftlich erklärbar sein. Inwieweit die Wunder der Bibel und der heutigen Zeit ernst zu nehmen sind, bespricht Volker Niggewöhner mit dem Philosophen Josef Bordat.


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Die Sendung thematisiert die Schwierigkeit vieler moderner Christen, an Wunder zu glauben, da diese häufig als wissenschaftlich unerklärbar gelten und daher skeptisch betrachtet werden.

Kernaussagen:

Definition von Wundern (christlich): Wunder sind Ereignisse, die sich nicht naturwissenschaftlich erklären lassen. Sie haben aus christlicher Sicht stets eine positive Wirkung für den Menschen – z. B. eine Heilung –, und sind Ausdruck göttlicher Gnade.

Gott als Urheber: Hinter jedem Wunder steht letztlich Gott, da er sowohl Naturgesetze als auch übernatürliche Eingriffe umfasst. Wunder verweisen auf Gottes Wirken in der Welt.

Biblische Wunder und ihre Funktion: Jesu Wunder haben keinen Show-Effekt, sondern richten sich stets an Menschen in Not. Sie dienen der Hilfe und der Offenbarung göttlicher Gegenwart. Im Johannesevangelium werden sie als „Zeichen“ bezeichnet.

Wunder als Glaubenshilfe: Wunder sollen helfen, das Unsichtbare (Gott) im Sichtbaren (Ereignisse) zu erkennen. Sie stärken den Glauben, zeigen aber auch das „alltägliche Wunder“ der Schöpfung auf, das leicht übersehen wird.

Moderne Skepsis: Die heutige Wissenschaft – insbesondere Psychologie und Medizin – bietet für viele vermeintliche Wunder alternative Erklärungsansätze. Dies führt zu einer gewissen Rationalisierung auch im Glauben.

Kirchlicher Umgang mit Wundern: Vor allem im Kontext von Heiligsprechungen prüft die Kirche Wunder streng und medizinisch-wissenschaftlich. Viele Berichte werden dabei nicht anerkannt. Dennoch spielen auch Wirkung und Glaubensstärkung eine Rolle.

Phänomene wie Marienerscheinungen: Auch diese werden kirchlich geprüft, wobei zwischen Phänomen und dessen Wirkung unterschieden wird. Selbst wenn ein Phänomen nicht eindeutig belegt ist, kann es zum Glauben führen.

Esoterik und andere Religionen: Auch andere Religionen und esoterische Strömungen kennen Wunder. Christen jedoch meiden manchmal Wundererzählungen aus Angst vor einem überholten Gottesbild (strafender Gott). Ein modernes Gottesbild betont jedoch Liebe, Barmherzigkeit und Nähe.

Pädagogischer Impuls:

Wunder bieten im Religionsunterricht vielfältige Anknüpfungspunkte – von theologischen über philosophische bis hin zu naturwissenschaftlich-kritischen Perspektiven. Sie laden zur Reflexion über Gottesbild, Glaubenserfahrungen und die Deutung der Welt ein.

Hessen

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Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.1 Glaubensdokumente in wissenschaftlicher und persönlicher Aneignung.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 4. Die Bibel: Gesammelte Gotteserfahrungen.

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