Der Film eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe sowie der gymnasialen Oberstufe, da er zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Schöpfungstheologie, zur Umweltethik und zur Verantwortung des Menschen für die Erde bietet. Vor der Filmsichtung können die Lernenden ihre Vorstellungen vom Wald, von der Bedeutung der Natur und von der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt sammeln. Nach dem Film bietet sich eine Analyse der dargestellten ökologischen Zusammenhänge an. Dabei können die Lernenden erarbeiten, welche Bedeutung Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und Abhängigkeit für das Leben im Wald besitzen und welche Konsequenzen sich daraus für den Umgang mit der Schöpfung ergeben. Im Religionsunterricht lassen sich Verbindungen zu den biblischen Schöpfungserzählungen, zum Auftrag des Menschen, die Erde zu bewahren, sowie zu Fragen nachhaltigen Handelns und globaler Verantwortung herstellen. Ebenso können die Enzyklika Laudato si oder andere kirchliche Positionen zur Bewahrung der Schöpfung einbezogen werden. Methodisch eignen sich Gesprächsrunden, Gruppenarbeit, Bildanalysen, Naturbeobachtungen, Projektarbeit sowie kreative Schreibaufgaben, in denen die Lernenden beispielsweise einen inneren Monolog eines Baumes oder einen Brief an zukünftige Generationen verfassen. Exkursionen in den Wald oder fächerverbindende Projekte mit Biologie und Geografie vertiefen die Auseinandersetzung zusätzlich. Der Film unterstützt die Lernenden dabei, ökologische Zusammenhänge zu verstehen, die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur wahrzunehmen und eine verantwortungsvolle Haltung gegenüber der Schöpfung sowie allen Lebewesen zu entwickeln.
"Der Film eignet sich für den Einsatz ab Klasse 7 in den Fächern Biologie, Deutsch, Ethik, Religion, Geographie, Kunst und Chemie. Er verbindet ökologische Bildung mit Fragen nach Verantwortung, Sprache, Konsumverhalten und dem Verhältnis von Mensch und Natur.
Zentrale Themen:
– Ökosystem Wald und biologische Vielfalt
– Nachhaltigkeit und Umweltethik
– Kommunikation und Sozialverhalten von Bäumen
– Kritik an traditioneller Forstwirtschaft und Monokulturen
– Sprache der Natur, Metaphern, mediale Repräsentation
– Verhältnis Mensch – Natur – Verantwortung
Didaktische Impulse:
– Mind-Map zu „Bäume“: persönliche Bedeutung, biologische Einordnung, Umweltthemen
– Analyse Wohllebens Rollen: Förster, Autor, Aktivist, Medienfigur
– Szenenanalyse zu Bildsprache, Naturaufnahmen und Filmmusik
– Schreibaufgaben zu Wahrnehmung, Waldspaziergängen und Symbolik
– Diskussion: Vermenschlichung von Natur – hilfreich oder problematisch?
– Fotoprojekt: Baumwelten im Alltag entdecken und reflektieren
– Gegenüberstellung traditioneller und nachhaltiger Forstwirtschaft
– Begriffsklärung: Monokultur, Kahlschlag, Waldpflege
– Reflexion über die eigene Rolle in Bezug auf Klimaschutz und Naturwahrnehmung
Religionspädagogische Perspektiven:
– Schöpfungsverantwortung in der biblischen Tradition
– Staunen, Ehrfurcht und Dankbarkeit als spirituelle Grundhaltungen
– Welche Rolle hat der Mensch in der Schöpfung?
– Glaube und Ökologie: Bewahrung der Schöpfung vs. Ausbeutung der Natur
Der Film ist poetisch, ruhig und anregend gestaltet. Durch die Kombination von Naturaufnahmen, Sachinformation und persönlichem Porträt eignet er sich ideal zur Förderung ökologischer Sensibilität und ethischer Reflexion. Besonders gewinnbringend ist der fächerverbindende Unterricht oder projektorientierte Zugang mit Arbeitsaufträgen vor und nach dem Kinobesuch."