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Gesichter der Weltkirche | Kirche in Not

Gesichter der Weltkirche | Kirche in Not

Ein deutscher Missionar am „Ende der Welt“

Veröffentlichung:11.3.2025

Das Video porträtiert den Komboni Missionar Pater Gregor Schmidt, der seit 2009 im Südsudan lebt und arbeitet. Der aus Berlin stammende Priester berichtet von seinem persönlichen Glaubensweg, der zunächst keineswegs auf das Priestertum ausgerichtet war. Prägende Erfahrungen während eines Austauschjahres in den USA, die intensive Beschäftigung mit der Heiligen Schrift sowie längere Aufenthalte in Peru führten ihn Schritt für Schritt zu einer bewussten Entscheidung für den katholischen Glauben und schließlich in den Missionsorden der Komboni Missionare. Im Mittelpunkt des Interviews stehen außerdem seine Arbeit im Südsudan, die Herausforderungen der Erstevangelisierung, die Entwicklung der jungen Kirche sowie die Bedeutung von Gemeinschaft, Katechese und missionarischem Engagement. Das Video vermittelt eindrucksvoll, wie Glaube Menschen verändern kann und welche Rolle die Weltkirche beim Aufbau junger Ortskirchen spielt.

Die Videoreihe WELTKIRCHE - Christen aus aller Welt mit mehr als 30 Folgen bietet Interviews mit Christen aus der Weltkirche über ihren persönlichen Glauben und ihre Berufung. Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen berichten über ihre Erfahrung mit dem lebendigen Gott. Alle glauben dasselbe, aber jede und jeder glaubt auf eine eigene Weise.

Diese Videos können auch als Gruppenarbeiten vergeben werden, um Motivationen, Biografien und Wege zum Glauben oder zur Berufung zu vergleichen.

Pater Gregor Schmidt, ein Comboni Missionar aus Berlin, lebt und wirkt seit 2009 im Südsudan. In diesem Interview berichtet er von seinen Erfahrungen und Herausforderungen in einem der jüngsten und ärmsten Länder der Welt. Er spricht über seine Arbeit in der Evangelisation, die Ausbildung von Katecheten und die soziale Integration in die lokale Gemeinschaft. Wie er dorthin gelangte, welche Herausforderungen ihn begleiten und wie er seine Berufung versteht und lebt, schildert er im Gespräch mit Volker Niggewöhner.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und kann in den Themenbereichen Weltkirche, Mission, Berufung, Ökumene, Kirche in Afrika, Erstevangelisierung sowie christliche Gemeinschaft eingesetzt werden. Die persönliche Lebensgeschichte von Pater Gregor eröffnet den Lernenden einen authentischen Zugang zu Fragen der Glaubensentwicklung und zeigt, dass Berufung häufig das Ergebnis eines längeren Suchprozesses ist.

Als Einstieg bietet sich die Frage an, wodurch der Glaube eines Menschen wachsen kann. Die Lernenden sammeln Erfahrungen aus ihrem eigenen Umfeld und überlegen, welche Menschen oder Erlebnisse ihren Glauben oder ihre Wertvorstellungen geprägt haben. Anschließend kann der Begriff Weltkirche eingeführt werden. Dabei bietet sich ein Vergleich zwischen der Situation der Kirche in Deutschland und der jungen Kirche im Südsudan an.

Während des Videos bearbeiten die Lernenden Beobachtungsaufträge. Sie halten fest, welche Stationen den Glaubensweg von Pater Gregor geprägt haben, welche Bedeutung seine Gastfamilie in den USA, seine Großmutter sowie seine Erfahrungen in Peru für seine Berufung hatten und weshalb er sich für die Komboni Missionare entschied. Ebenso können sie herausarbeiten, welche Aufgaben Missionare heute übernehmen und wie sich missionarisches Handeln von früheren Vorstellungen unterscheidet.

In der Auswertung eignet sich eine Gruppenarbeit zu verschiedenen Schwerpunkten. Eine Gruppe untersucht den Begriff Berufung anhand der Lebensgeschichte von Pater Gregor. Eine weitere Gruppe beschäftigt sich mit den Aufgaben der Komboni Missionare und der Bedeutung der Erstevangelisierung. Eine dritte Gruppe analysiert die Entwicklung der katholischen Kirche im Südsudan und arbeitet heraus, welche Rolle Katechetinnen und Katecheten sowie die Ortsgemeinden beim Aufbau der Kirche spielen. Eine weitere Gruppe kann die ökumenischen Erfahrungen des Missionars auswerten und diskutieren, welche Chancen das Miteinander verschiedener christlicher Konfessionen bietet.

Das Medium fördert religiöse Sprachfähigkeit, interkulturelles Lernen und die Fähigkeit, unterschiedliche Formen kirchlichen Lebens wahrzunehmen. Die Lernenden erkennen, dass Glaube in verschiedenen Kulturen unterschiedlich gelebt wird und dass Mission heute vor allem Begegnung, Begleitung und gemeinsames Wachsen im Glauben bedeutet. Kreative Unterrichtsformen wie das Erstellen einer Weltkarte mit den Stationen des Lebensweges, die Gestaltung eines Zeitstrahls der Berufung, Rollenspiele zu Fragen der Mission oder der Vergleich mit biblischen Berufungsgeschichten ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Inhalten. Das Video eignet sich außerdem hervorragend für Unterrichtseinheiten über Weltkirche, Ökumene, Mission, christliche Verantwortung und die Entwicklung junger Ortskirchen.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


Wer ist Pater Gregor Schmidt?

Pater Gregor Schmidt ist Komboni Missionar aus Deutschland und lebt seit 2009 im Südsudan. Seit 2023 ist er Provinzial der Komboni Missionare in dieser Region.


Wie entwickelte sich sein persönlicher Glaubensweg?

Obwohl er zunächst nicht besonders religiös aufwuchs, führten ihn Erfahrungen in einer protestantischen Gastfamilie in den USA sowie die intensive Beschäftigung mit der Bibel zu einem bewussten Glauben.


Welche Bedeutung hatte seine Großmutter?

Seine Großmutter war für ihn eine wichtige Gesprächspartnerin im katholischen Glauben. Sie half ihm dabei, Fragen zur katholischen Kirche zu klären und seinen Glauben bewusst zu vertiefen.


Warum entschied er sich für die Komboni Missionare?

Er fühlte sich von der internationalen Gemeinschaft, der missionarischen Ausrichtung und dem Auftrag angesprochen, junge Ortskirchen aufzubauen und Menschen den christlichen Glauben nahezubringen.


Welche Erfahrungen machte er in Peru?

In Peru erlebte er eine lebendige katholische Kirche, engagierte Katechetinnen und Katecheten sowie eine starke Glaubensgemeinschaft. Diese Erfahrungen stärkten seine Berufung nachhaltig.


Welche Aufgaben übernehmen Missionare im Südsudan?

Missionare begleiten junge Gemeinden, bilden Katechetinnen und Katecheten aus, unterstützen den Aufbau kirchlicher Strukturen, feiern Gottesdienste und fördern die Entwicklung der Ortskirchen.


Wie beschreibt Pater Gregor die Kirche im Südsudan?

Er schildert eine junge und dynamisch wachsende Kirche, die durch den Einsatz vieler engagierter Gläubiger entstanden ist und sich trotz schwieriger Lebensbedingungen weiterentwickelt.


Welche Bedeutung hat Ökumene in seinem Leben?

Pater Gregor betont, dass ihn Christen verschiedener Konfessionen auf seinem Glaubensweg geprägt haben. Er versteht seine katholische Identität als offen für den Dialog mit anderen christlichen Kirchen.


Warum eignet sich das Video für den Religionsunterricht?

Das Video vermittelt anschaulich die Themen Berufung, Mission, Weltkirche und Ökumene. Es eröffnet den Lernenden neue Perspektiven auf den weltweiten Glauben und die Vielfalt kirchlichen Lebens.


Welche zentrale Botschaft vermittelt das Video?

Das Video zeigt, dass Berufung ein Weg des Suchens und Wachsens ist. Glaube entsteht durch Begegnungen, Gemeinschaft und persönliche Erfahrungen und kann Menschen dazu befähigen, Verantwortung für andere zu übernehmen und Kirche weltweit mitzugestalten.

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