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ARTE

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Der Kölner Dom

Veröffentlichung:28.5.2025

Die Dokumentation erzählt die mehr als zweitausendjährige Geschichte des Kölner Domes und verbindet Architektur, Geschichte, Kunst, Archäologie und christlichen Glauben zu einem eindrucksvollen Gesamtbild. Sie zeigt den Dom nicht nur als eines der bedeutendsten Bauwerke Europas, sondern auch als Ort des Glaubens, der Hoffnung und der Begegnung. Die Zuschauer erhalten Einblicke in die Entstehung des Domes, die Entwicklung der christlichen Gemeinde in Köln, die Bedeutung der Reliquien der Heiligen Drei Könige sowie die Herausforderungen des mittelalterlichen und modernen Dombaus. Darüber hinaus wird deutlich, wie moderne Technologien heute dazu beitragen, dieses UNESCO Welterbe für kommende Generationen zu bewahren. Das Medium verdeutlicht eindrucksvoll, wie sich religiöser Glaube, gesellschaftliche Entwicklungen, politische Macht und künstlerische Höchstleistungen über viele Jahrhunderte gegenseitig beeinflusst haben.

Der Kölner Dom: Wahrzeichen, Weltkulturerbe, Bau der Superlative – nicht nur, weil seine Fertigstellung über 600 Jahre dauerte. Seit dem Mittelalter zieht er Menschen in seinen Bann, heute ist er der größte Touristenmagnet Deutschlands. Gotische Baukunst in höchster Vollendung – und ein Spiegel der wechselhaften deutsch-französischen Beziehungen.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Jahrgangsstufen 7 bis 13 und kann in den Themen Kirchenräume, Sakrale Architektur, Mittelalter, Wallfahrt, Reliquienverehrung, Christentum in Europa, Glaubensgeschichte sowie Religion und Kultur eingesetzt werden. Die Dokumentation ermöglicht den Lernenden einen anschaulichen Zugang zur Bedeutung von Kirchen als Glaubens und Lebensräume sowie als Zeugnisse europäischer Geschichte. Dabei wird deutlich, dass der Kölner Dom weit mehr ist als ein historisches Bauwerk. Er ist Ausdruck des Glaubens vieler Generationen und bis heute ein lebendiger Ort des Gottesdienstes, der Pilgerschaft und der Kultur.

Zu Beginn der Unterrichtseinheit können die Lernenden ihre Vorstellungen von Kirchen und Kathedralen sammeln und darüber nachdenken, weshalb Menschen über Jahrhunderte hinweg enorme Anstrengungen unternommen haben, um ein solches Bauwerk zu errichten. Während der Filmsichtung können Arbeitsaufträge dazu dienen, religiöse, politische, wirtschaftliche und kulturelle Funktionen des Domes zu unterscheiden. Ebenso bietet sich an, die Bedeutung der Heiligen Drei Könige, der Reliquien und der Wallfahrt herauszuarbeiten und deren Stellenwert für das mittelalterliche Christentum zu erklären.

Im weiteren Unterricht können die Lernenden untersuchen, welche theologischen Aussagen sich in der Architektur der Gotik widerspiegeln. Licht, Höhe, Fenster, Skulpturen und Symbolik eröffnen vielfältige Möglichkeiten, über Gottesvorstellungen, Himmel, Schöpfung und Erlösung ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig lässt sich die Geschichte des Domes mit Themen wie Reformation, Französische Revolution, Säkularisierung und Denkmalpflege verbinden. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von Religionsunterricht mit Geschichte, Kunst und Politik.

Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten, Expertengruppen, Bildanalysen, virtuelle Domerkundungen, Präsentationen sowie kreative Schreibaufgaben an. Die Lernenden können beispielsweise einen Pilger aus dem Mittelalter, einen Dombaumeister, einen Steinmetz oder einen heutigen Restaurator aus deren Perspektive berichten lassen. Ebenso eignet sich eine Diskussion über die Frage, warum religiöse Bauwerke auch in einer zunehmend säkularen Gesellschaft eine hohe kulturelle und spirituelle Bedeutung besitzen. Das Medium fördert religiöse Urteilskompetenz, historische Orientierung, Symbolkompetenz sowie die Fähigkeit, religiöse Ausdrucksformen in Geschichte und Gegenwart zu verstehen und zu reflektieren.

Der Kölner Dom: Wahrzeichen, Weltkulturerbe, Bau der Superlative – nicht nur weil seine Fertigstellung mehr als 600 Jahre dauerte. Seit dem Mittelalter zieht er Menschen in seinen Bann, heute ist er mit jährlich sechs Millionen Besuchern der größte Touristenmagnet Deutschlands. Einst das höchste Gebäude der Welt, ist seine reich verzierte Fassade bis heute unübertroffen. Gebaut wird das gotische Gotteshaus als steinernes Reliquiar für den "Dreikönigenschrein" – den Schrein der Heiligen Drei Könige. Zunächst wächst zwischen 1248 und 1322 der Chor in die Höhe: Mit strenger Geometrie und riesigen Maßwerkfenstern wollen die Dombaumeister ein Abbild des Himmels auf Erden schaffen. Den Abschluss im Westen soll die bis heute größte Kirchenfassade der Welt bilden, ihr berühmter Bauplan "Riß F" aus dem Mittelalter ist noch erhalten. Doch das Vorhaben ist so gigantisch, dass der Dombau nur langsam vorankommt, bis er im Zuge der Reformation eingestellt und erst im 19. Jahrhundert vollendet wird. Wie keine andere Kathedrale spiegelt der Kölner Dom die wechselhaften deutsch-französischen Beziehungen. Sein Bau wurde inspiriert von den gotischen Gotteshäusern der Île-de-France. Angefangen mit Meister Gerhard, dem ersten namentlich bekannten Dombaumeister, hat man in Köln versucht, den "französischen Stil" zu perfektionieren. Heute gilt der Dom als vollkommene gotische Kathedrale. Ein einzigartiges Gotteshaus, das ebenso am Ufer der Seine stehen könnte wie am Rhein.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Katholisch – Evangelisch: Ist das nicht dasselbe?

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