Für den Religionsunterricht eignet sich das Material besonders, um über den verantwortungsvollen Umgang miteinander sowie über christliche Werte wie Nächstenliebe, Respekt und Versöhnung ins Gespräch zu kommen. Nach der Filmsichtung können die Lernenden ihre ersten Eindrücke austauschen und die Handlung sowie die Motive der beteiligten Personen analysieren. Die Arbeitsblätter unterstützen dabei, Kommunikationsmuster, Konfliktursachen und mögliche Lösungswege herauszuarbeiten. Bibeltexte über die Goldene Regel, die Nächstenliebe, Vergebung oder die Bedeutung von Wahrheit und Versöhnung eröffnen einen religiösen Zugang zu den Themen des Films. Methoden wie Rollenspiele, Perspektivwechsel, Standbilder oder kreative Schreibaufgaben ermöglichen es, alternative Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und Empathie zu fördern. Diskussionen über respektvolle Kommunikation, Verantwortung für das eigene Handeln und den Umgang mit Konflikten stärken die ethische Urteilsbildung und fördern soziale Kompetenzen. Das Lehrmaterial eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit sowie projektorientierte Unterrichtsformen und kann fächerübergreifend mit Deutsch, Ethik oder Sozialkunde eingesetzt werden.
Einsatz ab Klasse 9 (ab 14 Jahren) in Sekundarstufe I, II sowie in der außerschulischen Bildungsarbeit. Fächer: Ethik, Religion, Deutsch, Sozialkunde, Politik, Berufsvorbereitung. Zentrale Themen: Alltagsrassismus, Mikroaggressionen, Empowerment, Sprachhandeln, Identität, Kommunikation, Selbstbehauptung, Berufsleben. Das Begleitmaterial enthält neun Module (M01–M09) mit Aufgaben zu Vorverständnis, Szenenanalyse, Sprachreflexion, Rollenverhalten, Empowerment, Bibelbezügen, Kreativmethoden und Perspektivwechsel. Methoden: Filmanalyse, Symbolarbeit, Schreibaufgaben, Rollenspiele, Biografiearbeit, Diskussion, Bilddeutung, kreative Transformation (z. B. Monologe, Dialoge), Gruppenarbeit, interaktive Übungen. Der Film ist besonders geeignet, um Schüler:innen für Diskriminierung im Alltag zu sensibilisieren und zu sprachlich reflektiertem Handeln zu befähigen. Auch einsetzbar in Diversity-Trainings, Berufsorientierung und Gemeindearbeit.