Für den Religionsunterricht bietet das Material zahlreiche Möglichkeiten, über Menschenwürde, Nächstenliebe und den verantwortungsvollen Umgang miteinander ins Gespräch zu kommen. Nach der Filmsichtung können die Lernenden ihre Eindrücke schildern und die Gefühle sowie Handlungsmotive der beteiligten Personen analysieren. Die Arbeitsblätter unterstützen dabei, Ursachen und Folgen von Ausgrenzung und Gewalt zu erkennen sowie alternative Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Bibeltexte über die Nächstenliebe, die Goldene Regel oder die Begegnungen Jesu mit ausgegrenzten Menschen eröffnen einen christlichen Zugang zu den Themen des Films. Rollenspiele, Perspektivwechsel, Standbilder oder kreative Schreibaufgaben fördern Empathie und helfen dabei, unterschiedliche Sichtweisen nachzuvollziehen. Diskussionen über Mobbing, Diskriminierung, Verantwortung innerhalb einer Gruppe und Zivilcourage stärken die ethische Urteilsbildung und regen dazu an, das eigene Verhalten im Alltag kritisch zu reflektieren. Die Arbeitshilfe eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit sowie projektorientierte Unterrichtsformen und kann fächerübergreifend mit Ethik, Deutsch oder Sozialkunde eingesetzt werden.
Empfohlen ab Klasse 9 in Sekundarstufe I und II sowie für die Erwachsenenbildung. Fächer: Ethik, Religion, Sozialkunde, Politik, Medienbildung. Zentrale Themen: Vorverurteilung, Internetpranger, Macht und Gefahr digitaler Medien, Beschützerinstinkt, Medienethik, Gewaltprävention, soziale Verantwortung, Selbstjustiz, Umgang mit Verdacht auf Pädophilie. Das Begleitmaterial umfasst zehn Module (M01–M10) mit Aufgaben zur Symbolanalyse (Smartphone, Zielscheibe), Rollenreflexion, biblischer Perspektive (z. B. achtes Gebot), Interviewmethoden, Todsünden, Revierverhalten und kritischer Medienreflexion. Methoden: Filmanalyse, Rollenspiel, Bild- und Symbolinterpretation, Diskussion, Partnerinterview, biblische Bezüge, Perspektivwechsel. Ziel ist es, Jugendliche zur Reflexion über voreiliges Handeln, digitale Verantwortung und ethische Entscheidungsprozesse anzuregen. Der Film bietet Anknüpfungspunkte für medienethische Projekttage oder thematische Vertiefung zu Social Media und Ethik.