Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht und den Ethikunterricht ab der Sekundarstufe. Aufgrund der emotionalen Thematik sollte ausreichend Zeit für Gespräche und persönliche Reflexion eingeplant werden. Nach der Filmsichtung können die Lernenden zunächst Donalds Lebenssituation, seine Beziehungen und seine Entwicklung analysieren. Die Symbolik der Comics eröffnet einen kreativen Zugang zu seinen Hoffnungen, Ängsten und Wünschen. Im Religionsunterricht lassen sich Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Hoffnung angesichts von Krankheit und Tod sowie nach christlichen Vorstellungen von Trost und Auferstehung aufgreifen. Biblische Texte über Hoffnung, Vertrauen und Begleitung in schwierigen Lebenssituationen können mit den Erfahrungen der Hauptfigur in Beziehung gesetzt werden. Ebenso eignen sich Diskussionen über Freundschaft, Mitgefühl, Würde, Sterbebegleitung und den Umgang mit schweren Erkrankungen. Methoden wie Filmanalyse, Figurenanalyse, kreative Schreibaufgaben, Comicgestaltung, Rollenspiele, Gesprächskreise und Perspektivwechsel fördern Empathie, Urteilskompetenz und die Fähigkeit der Lernenden, existenzielle Fragen offen und respektvoll zu reflektieren. Das Filmheft stellt hierzu abwechslungsreiche Arbeitsaufträge zur Vor und Nachbereitung des Films bereit.
"Der Film eignet sich ab Klasse 9 für den Einsatz in den Fächern Deutsch, Englisch, Kunst, Religion, Ethik und Philosophie sowie in der Jugendbildung. Zentrale Themen: Krankheit, Tod, Coming-of-Age, Liebe, Fantasie, Selbstreflexion, Lebensmut. Der Film bietet Anlass zur Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen, Gefühlen und Ausdrucksformen in Kunst und Medien. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung von Realfilm mit animierten Sequenzen aus Donalds Comics, die seine Innenwelt abbilden.
Das Material enthält vielfältige Aufgabenformate (M1–M4) wie Filmanalyse, Figurenanalyse, Vergleich mit der Romanvorlage, kreative Gestaltung von Comics, Reflexion zu Liebe und Tod, Diskussionen zur Symbolik von Orten und Nebenfiguren sowie Traileranalyse. Methoden: Gruppenarbeit, szenisches Spiel, Schreibaufgaben, künstlerische Darstellung, interdisziplinäre Projektarbeit. Ziel ist es, Schüler:innen zu emotionaler, ethischer und ästhetischer Auseinandersetzung zu ermutigen, den Umgang mit Angst und Verlust zu reflektieren und die kreative Ausdruckskraft des Mediums Film zu erfahren."