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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Alle Kinder dieser Welt

Veröffentlichung:19.5.2025

Das Medium „Alle Kinder dieser Welt“ besteht aus einer Sammlung internationaler Kurzfilme, die den Alltag von Kindern in unterschiedlichen Ländern, Kulturen und sozialen Lebenssituationen zeigen. Die Filme eröffnen Einblicke in verschiedene Lebenswelten und machen deutlich, wie unterschiedlich Kindheit weltweit erlebt wird und welche Gemeinsamkeiten Kinder trotz aller kulturellen Unterschiede verbinden. Themen wie Familie, Freundschaft, Schule, Armut, Hoffnung, Zusammenhalt, Menschenrechte, Identität und kulturelle Vielfalt stehen im Mittelpunkt. Die Arbeitshilfe ergänzt die Filme durch Hintergrundinformationen, didaktische Anregungen und vielfältige Arbeitsmaterialien, die eine altersgerechte Auseinandersetzung mit globalem Lernen und interkultureller Bildung ermöglichen.

Das Begleitmaterial zum Episodenfilm 'Alle Kinder dieser Welt' (Originaltitel: All the Invisible Children, 2005) begleitet sieben Kurzfilme internationaler Regisseur:innen, die das Leben benachteiligter Kinder weltweit thematisieren. Die Beiträge geben sozialkritische Einblicke in Kindheit, Armut, Krieg, Krankheit, Ausbeutung und Menschenrechte und sind Ausdruck cineastischer und humanitärer Solidarität.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie der Sekundarstufe I und kann ebenso in Ethik, Sachunterricht oder Geographie eingesetzt werden. Die Lernenden können die Lebensbedingungen der Kinder vergleichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herausarbeiten. Gesprächsrunden fördern die Auseinandersetzung mit Fragen nach Gerechtigkeit, Solidarität, Menschenwürde und Verantwortung für andere Menschen. Im Religionsunterricht lassen sich Bezüge zur christlichen Vorstellung herstellen, dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes eine unveräußerliche Würde besitzt und unabhängig von Herkunft, Sprache oder Religion geachtet werden soll. Gruppenarbeiten können einzelne Kurzfilme analysieren und deren Botschaften präsentieren. Kreative Methoden wie Rollenspiele, Standbilder, Lerntagebücher, Briefe aus der Perspektive der Filmfiguren oder das Erstellen einer Weltkarte mit den Herkunftsländern der Kinder vertiefen die Beschäftigung mit den Inhalten. Ebenso bieten sich Vergleiche mit der Kinderrechtskonvention sowie biblischen Erzählungen über Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit an. Abschließend können die Lernenden eigene Handlungsmöglichkeiten für ein solidarisches Miteinander entwickeln und reflektieren, wie sie im Alltag zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen können. Das Medium verbindet emotionale Zugänge mit globalem Lernen und fördert Empathie, Perspektivwechsel sowie interkulturelle und soziale Kompetenzen.

"Der Film eignet sich für den Einsatz ab Klasse 6 in Religion, Ethik, Sozialkunde, Deutsch, Politik und Geografie sowie für die außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Themen sind vielfältig: Kinderrechte, Armut, Krieg, Kindersoldaten, Krankheit, Straßenkinder, Verantwortung, globale Gerechtigkeit und Solidarität. Die Kurzfilme bieten verschiedene Zugänge – dokumentarisch, poetisch, surreal oder sozialrealistisch – und ermöglichen den Vergleich kultureller, politischer und sozialer Lebenswelten von Kindern.
Didaktisch bietet das Material Unterrichtsbausteine für unterschiedliche Altersstufen. Methoden umfassen Filmanalyse, Rollenspiele, Symbolarbeit, kreatives Schreiben, Internetrecherche, Pantomime, Streitlinien-Debatte, Projekttage oder Praxisaktionen zur Unterstützung realer Hilfsprojekte. Lehrplanbezüge in Religion und Ethik sind unter anderem: Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, Weltethos, Verantwortung, Umgang mit Leid, Gleichheit und Freiheit. Die Arbeit mit diesem Material fördert die Reflexion über globale Zusammenhänge und stärkt Empathie und Urteilsfähigkeit."

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