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Katholisch.de | Aufgekreuzt

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Die Taufe – das unauslöschliche Prägemal # 63

Veröffentlichung:27.3.2023

Das Video beziehungsweise der Podcast beschäftigt sich ausführlich mit dem Sakrament der Taufe aus katholischer Sicht. Ausgehend von der Taufe Jesu wird die biblische Grundlage erläutert und anschließend die geschichtliche Entwicklung der Taufe von der frühen Kirche bis zur Gegenwart dargestellt. Im Gespräch mit dem Liturgiewissenschaftler Clemens Leonhard werden die theologischen Bedeutungen der Taufe erklärt. Dabei geht es unter anderem um die Eingliederung in die Kirche, die Vergebung der Sünden, die Symbolik des Wassers, das unauslöschliche Prägemal, die Entwicklung von der Erwachsenen zur Säuglingstaufe, die Rolle von Eltern und Paten sowie um aktuelle Entwicklungen und ökumenische Fragestellungen. Das Medium verbindet historische Hintergründe mit theologischen Erklärungen und zeigt die Bedeutung der Taufe für das christliche Leben verständlich auf.

Wer die Taufe nicht empfangen hat, kann zu den anderen Sakramenten nicht zugelassen werden. Warum es sogar eine Notfallregelung für die Taufspendung gibt, ist eines der Themen in der neuen Folge des katholisch.de-Wissenspodcasts "Aufgekreuzt".

Als "Eingangspforte zu den Sakramenten" bezeichnet der Codex Iuris Canonici die Taufe (CIC can. 849). Und tatsächlich ist sie das erste Sakrament, das Christinnen und Christen empfangen – und das meist schon zu Beginn ihres irdischen Lebens. Doch das war nicht immer so. Und obwohl das Sakrament seit der Urkirche belegt ist, gibt es bis heute Veränderungen. Darüber spricht Host Christoph Brüwer in dieser Folge mit dem Professor für Liturgiewissenschaft an der Universität Münster, Clemens Leonhard. Er hat das Buch "Die Taufe. Einführung in Geschichte und Praxis" mitherausgegeben.

"Aufgekreuzt" ist der Wissenspodcast von katholisch.de für alle Themen rund um Kirche und Religion. In jeder Folge gehen unsere Hosts aus journalistischer Perspektive einem Thema aus dem Raum der Kirche auf den Grund. Mit renommierten Expertinnen und Experten sprechen Sie über folgenreiche Ereignisse, Glaubenssätze und faszinierende Persönlichkeiten. "Aufgekreuzt" erzählt die Geschichte hinter den Stichwörtern und zeigt die Vielseitigkeit der Kirche von heute, ihre Fragestellungen und Traditionslinien.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Klassen 8 bis 12 in den Themenbereichen Sakramente, Kirche, Liturgie, Kirchenjahr und christliche Identität. Aufgrund seiner ausführlichen Darstellung empfiehlt sich eine arbeitsteilige Nutzung. Die Lernenden können einzelne Themenbereiche in Gruppen bearbeiten und anschließend ihre Ergebnisse präsentieren. Denkbare Arbeitsaufträge sind beispielsweise die biblischen Grundlagen der Taufe, die Symbolik des Wassers, die Entwicklung der Säuglingtaufe, die Bedeutung der Paten oder die ökumenische Anerkennung der Taufe.

Als Unterrichtseinstieg bietet sich die Frage an, warum Menschen ihre Kinder taufen lassen oder weshalb Erwachsene sich taufen lassen möchten. Ebenso kann ein Bild einer Tauffeier oder der Taufe Jesu betrachtet werden. Anschließend sammeln die Lernenden ihre Vorstellungen über Sinn und Bedeutung der Taufe und vergleichen diese später mit den Aussagen des Videos.

Während des Videos können Beobachtungsaufträge vergeben werden. Die Lernenden notieren zentrale Aussagen zur Bedeutung der Taufe, zu ihren Symbolen und zur geschichtlichen Entwicklung. Im Anschluss können diese Ergebnisse gemeinsam auf einem Tafelbild oder einer digitalen Pinnwand strukturiert werden.

Besonders geeignet ist das Medium für einen Vergleich verschiedener christlicher Traditionen. Die Lernenden können untersuchen, welche Gemeinsamkeiten katholische, evangelische, orthodoxe und freikirchliche Kirchen hinsichtlich der Taufe besitzen und welche Unterschiede bestehen. Dadurch werden ökumenische Kompetenzen gefördert.

Ebenso bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für ethische und persönliche Gespräche. Die Lernenden können diskutieren, ob eine Säuglingtaufe oder eine Erwachsenentaufe sinnvoller erscheint, welche Verantwortung Eltern und Paten übernehmen und welche Bedeutung religiöse Rituale heute noch besitzen. Dadurch werden sowohl religiöse Urteilsfähigkeit als auch Dialogkompetenz gefördert.

Im Anschluss können kreative Arbeitsformen eingesetzt werden. Die Lernenden gestalten beispielsweise ein Schaubild zum Ablauf einer Taufe, entwerfen eine Mindmap zur Symbolik des Wassers oder verfassen einen Brief an ein Taufkind, in dem sie die Bedeutung der Taufe erklären. Ebenso bietet sich eine Analyse der biblischen Erzählung von der Taufe Jesu an. Die Aussagen des Podcasts können dabei mit den Evangelientexten verglichen werden.

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