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Domradio | Das Konklave

Domradio | Das Konklave

Die Geschichte der Kardinäle | Ep. 8

Veröffentlichung:28.4.2025

Dieser Podcast „Das Konklave“ mit mehr als zwanzig Folgen erklärt und berichtet zur Wahl des Papstes und zum verstorbenen Papst Franziskus.

In dieser Episode klären wir alle Fragen zu den Kardinälen. Der Podcast „Das Konklave“ von domradio.de beginnt mit einem symbolischen Geräusch – dem Rütteln an der Tür des versiegelten Papst-Apartments – und leitet so das Thema ein: die bevorstehende Papstwahl. Die Hosts Tobias und Susanne erklären die Rolle der Kardinäle, die als einzige zur Wahl des Papstes berechtigt sind (unter 80 Jahre alt), sowie die Entstehung und Bedeutung des Konklaves.

Das Video beziehungsweise der Podcast erklärt die Geschichte, Aufgaben und Bedeutung der Kardinäle innerhalb der katholischen Kirche und bereitet damit auf das bevorstehende Konklave vor. Ausgangspunkt ist die Zeit der Sedisvakanz nach dem Tod von Papst Franziskus. Das Medium erläutert die Herkunft des Begriffs Kardinal, der vom lateinischen Wort cardo für Türangel oder Drehpunkt stammt und die tragende Funktion der Kardinäle innerhalb der Kirche verdeutlicht. Anschließend wird die historische Entwicklung des Kardinalsamtes vom frühen Christentum bis zur heutigen Gestalt nachgezeichnet. Das Video beschreibt die verschiedenen Klassen der Kardinalbischöfe, Kardinalpriester und Kardinaldiakone, ihre Aufgaben als Berater des Papstes sowie ihre zentrale Rolle bei der Wahl eines neuen Papstes. Darüber hinaus werden aktuelle Themen wie die Altersgrenze der Papstwähler, die Leitung des Konklaves durch Kardinal Pietro Parolin sowie der Fall des italienischen Kardinals Angelo Becciu behandelt. Dadurch verbindet das Medium kirchengeschichtliche Grundlagen mit aktuellen Entwicklungen rund um das Konklave und vermittelt einen anschaulichen Einblick in die Leitungsstrukturen der katholischen Kirche.

Historisch wurde das Konklave eingeführt, um langwierige Entscheidungsprozesse zu verkürzen, etwa nach dem Tod von Papst Clemens IV. im 13. Jahrhundert. Ursprünglich waren nur Kardinalbischöfe wahlberechtigt; später kamen Kardinalpriester und -diakone hinzu. Der Titel „Kardinal“ leitet sich vom lateinischen cardo („Dreh- und Angelpunkt“) ab – als Bild für ihre zentrale Rolle in der Kirche.

Besprochen wird auch der aktuelle Skandal um Kardinal Angelo Becciu, der wegen eines Finanzskandals verurteilt wurde. Unklar ist, ob er trotz des Urteils am Konklave teilnehmen darf, was innerkirchliche Spannungen auslösen könnte. Ein Fokus liegt zudem auf Pietro Kardinal Parolin, dem möglichen Papstanwärter und derzeitigen Leiter des Konklaves. Parolin gilt als enger Vertrauter von Franziskus, aber auch als nüchterner Bürokrat mit weniger Charisma. Seine diplomatische Erfahrung spricht für ihn – ebenso wie seine Rolle als Chefdiplomat des Vatikans.


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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II im Themenbereich Kirche, Papsttum und kirchliche Ämter. Nach dem Anschauen können die Lernenden zunächst ein Organigramm der Leitungsstruktur der katholischen Kirche erstellen und die Aufgaben von Papst, Kardinälen, Bischöfen und Priestern miteinander vergleichen. Anschließend bietet sich eine historische Zeitleiste an, auf der wichtige Entwicklungen wie die Einführung des ausschließlichen Papstwahlrechts der Kardinäle im Jahr 1059 oder die Entstehung des Konklaves nach der langen Papstwahl von Viterbo eingeordnet werden. Besonders gewinnbringend ist eine Diskussion darüber, weshalb die Kirche ihre Leitungsstrukturen im Laufe der Geschichte verändert hat und welche Bedeutung Tradition und Reform bis heute besitzen. Ebenso können die Lernenden überlegen, welche Eigenschaften ein Kardinal oder ein Papst mitbringen sollte und welche Verantwortung mit diesen Ämtern verbunden ist. Der aktuelle Fall um Kardinal Becciu eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, über Verantwortung, Glaubwürdigkeit, Transparenz und den Umgang mit Konflikten innerhalb von Institutionen zu sprechen. Das Medium verbindet kirchengeschichtliches Lernen mit aktueller Berichterstattung und fördert sowohl religiöse Sachkompetenz als auch ethische Urteilskompetenz.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


1. Was bedeutet das Wort Kardinal?

Es stammt vom lateinischen Wort cardo und bedeutet Türangel oder Drehpunkt. Es beschreibt die tragende Funktion der Kardinäle für die Kirche.


2. Welche Aufgabe haben Kardinäle?

Sie beraten den Papst, leiten wichtige Bereiche der Kirche und wählen im Konklave einen neuen Papst.


3. Wer darf an einer Papstwahl teilnehmen?

Nur Kardinäle, die das achtzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben.


4. Seit wann wählen ausschließlich Kardinäle den Papst?

Seit dem Jahr 1059, als Papst Nikolaus II. das Wahlrecht neu regelte.


5. Warum entstand das Konklave?

Nach einer außergewöhnlich langen Papstwahl wurden die Kardinäle eingeschlossen, damit sie schneller zu einer Entscheidung gelangen.


6. Welche Gruppen von Kardinälen gibt es?

Kardinalbischöfe, Kardinalpriester und Kardinaldiakone.


7. Warum tragen Kardinäle purpurrote Gewänder?

Die Farbe Purpur symbolisiert ihre besondere Verantwortung und ihre Bereitschaft, für den Glauben einzustehen.


8. Welche Rolle spielt Kardinal Pietro Parolin?

Er leitet das bevorstehende Konklave und gehört zu den einflussreichsten Kardinälen der Weltkirche.


9. Warum wird Kardinal Angelo Becciu im Video erwähnt?

Weil über seine Teilnahme am Konklave aufgrund kirchenrechtlicher und juristischer Fragen diskutiert wird.


10. Welche Bedeutung haben Kardinäle außerhalb des Konklaves?

Sie leiten wichtige Dikasterien des Vatikan, beraten den Papst und tragen Verantwortung für die Leitung der Weltkirche.


11. Welche christlichen Werte werden im Video sichtbar?

Verantwortung, Dienst an der Kirche, Glaubwürdigkeit, Gemeinschaft, Berufung und Treue zum Glauben.


12. Welche Kompetenzen erwerben die Lernenden durch die Arbeit mit diesem Medium?

Sie lernen die Leitungsstrukturen der katholischen Kirche kennen, verstehen die Aufgaben der Kardinäle und des Konklaves, ordnen aktuelle kirchliche Ereignisse historisch ein und entwickeln begründete Urteile über Verantwortung, Leitung und Reformen innerhalb der Kirche.

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8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

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