Im dritten Teil der Videoreihe zu den Leitlinien für Nachhaltigkeit geht es um das Thema ökologische Nachhaltigkeit. Die Handlung spielt auf der fiktiven Insel Dystopius, die durch menschliches Fehlverhalten stark geschädigt wurde. Dieses Szenario dient als Ausgangspunkt, um ökologische Fehlentwicklungen zu analysieren und daraus konkrete Leitlinien für zukünftiges nachhaltiges Handeln abzuleiten.
Zunächst wird deutlich gemacht, welche schwerwiegenden Fehler begangen wurden. Die Inselbewohner hatten über Jahre hinweg systematisch Bäume gefällt, bis der gesamte Wald abgeholzt war. Dies hatte nicht nur den Verlust einer Ressource zur Folge, sondern auch das Ende wichtiger ökologischer Funktionen wie Sauerstoffproduktion, CO₂-Bindung sowie Boden- und Wasserschutz. Zudem wurde der Rohstoff „Glitzerit“ – stellvertretend für nicht erneuerbare Ressourcen – vollständig aufgebraucht. Dieser Mangel wirkte sich negativ auf die Produktion von Werkzeugen aus.
Ein weiterer Fehler bestand darin, dass große Mengen an Giftstoffen in die Seen geleitet wurden, bis diese dauerhaft geschädigt waren. Hinzu kam das Sprengen eines Berges trotz Erdrutschgefahr, was die Gesundheit der Bevölkerung gefährdete.
Aus diesen Beispielen lassen sich vier zentrale ökologische Leitlinien ableiten:
Erneuerbare Rohstoffe dürfen nur in dem Maße genutzt werden, wie sie sich regenerieren können.
Nicht erneuerbare Rohstoffe sollen sehr sparsam verwendet werden, damit auch zukünftige Generationen darauf zurückgreifen können.
Stoffeinträge in die Umwelt sind so zu regulieren, dass die Umwelt nicht über ihre Belastungsgrenze hinaus geschädigt wird.
Unvertretbare Gefahren für die menschliche Gesundheit sind grundsätzlich zu vermeiden, wobei stets ein Verhältnis zwischen Risiko und Nutzen abzuwägen ist.
Diese vier Leitlinien bilden ein Fundament für ökologisch nachhaltiges Denken und Handeln – nicht nur auf der Insel Dystopius, sondern auch für unsere reale Gesellschaft. Sie eignen sich hervorragend zur Diskussion im Unterricht, um Schüler*innen für Umweltverantwortung und zukunftsorientiertes Denken zu sensibilisieren.