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Misereor

Misereor

Gemeinsam Träumen - Liebe sei Tat

Veröffentlichung:1.3.2025

Die Unterrichtsstunde "Gemeinsam Träumen - Liebe sei Tat" mit 6 Seiten nutzt ein Hungertuch um Formen von Liebe zu behandeln. Die Module können für die 6-8 Klasse angepasst werden. Ideen dazu sind enthalten.

Das Medium „Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“ bietet Unterrichtsmodule zum Misereor Hungertuch 2025 bis 2026 für die Sekundarstufe. Im Mittelpunkt steht das Hungertuch der Künstlerin Konstanze Trommer, das mit seinem Leitgedanken „Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“ zur Auseinandersetzung mit Solidarität, Frieden, Gerechtigkeit, Schöpfungsverantwortung und christlichem Handeln einlädt. Die Materialien enthalten ausgearbeitete Unterrichtsentwürfe für die Klassen 5, 6 und 8 mit vielfältigen kreativen und handlungsorientierten Methoden. Die Lernenden betrachten das Hungertuch, deuten dessen Symbole, verfassen persönliche Gedanken, gestalten Bildcollagen, schreiben Gedichte mit allen Sinnen, entwickeln Rollenspiele und Pantomimen sowie kreative Gestaltungen zum Thema Liebe und Gemeinschaft. Gleichzeitig wird die Tradition der Misereor Hungertücher erläutert und deren Bedeutung für die Fastenzeit sowie für das Engagement für eine gerechtere Welt erschlossen.

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Didaktisch eignet sich das Material hervorragend für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, insbesondere während der Fastenzeit oder im Zusammenhang mit den Themen Schöpfungsverantwortung, soziale Gerechtigkeit, Frieden und christliche Nächstenliebe. Die Unterrichtsmodule setzen konsequent auf subjektorientiertes Lernen und ermöglichen den Lernenden einen persönlichen Zugang zum Kunstwerk. Die Bildbetrachtung erfolgt mithilfe offener Impulsfragen, wodurch Wahrnehmung, Deutungskompetenz und religiöse Sprachfähigkeit gefördert werden. Darauf aufbauend entstehen kreative Bildcollagen mit Überschriften, Sprechblasen und persönlichen Botschaften, die in einer Vernissage präsentiert werden. Weitere Unterrichtsphasen regen dazu an, Gedichte mit allen Sinnen zu verfassen, einzelne Bildausschnitte pantomimisch oder in Rollenspielen darzustellen und eigene Ausdrucksformen der Liebe sichtbar zu machen. Für ältere Lernende werden vertiefende Gruppenarbeiten zum Symbol des Zeltes sowie zur Bedeutung des Leitwortes „Liebe sei Tat“ angeboten. Die Verbindung von Kunst, Bibel, Ethik und persönlicher Lebenswelt eröffnet zahlreiche Gesprächsanlässe über Verantwortung, Mitmenschlichkeit, globale Solidarität und den christlichen Auftrag zum Handeln. Das Material fördert Bildkompetenz, Kreativität, Empathie, Perspektivwechsel, Urteilsfähigkeit und soziale Verantwortung und eignet sich ebenso für projektorientierten Unterricht oder fächerübergreifende Vorhaben.

Der Einstieg gelingt durch die Bildanalyse des Hungertuches. Der Link zum Hungertuch ist im Material enthalten und auf ru-digital im Dropdownmenü eingebettete Medien zu finden. Dann wird ein Fragenkatalog zum Bild im Material beantwortet. In einem Material wird mit vorgegebenen Satzteilen ein Gedicht zu Freude und Krieg erstellt. Im nächsten Schritt wird eine Überschrift konzipiert und Klebezettel werden benutzt, um in einer Kopie des Bildes Aussagen der Personen dort zu entwicklen und zu ihnen zu kleben.

Mit einer achten Klasse kann die Bedeutung des Wortes Zelt und der Überschrift "Liebe sei Tat" erschlossen werden.

Materialien und Unterrichtsverlauf


Einführung in das Hungertuch


Vorstellung der Tradition der Misereor Hungertücher

Informationen zur Künstlerin Konstanze Trommer

Einführung in das Motto „Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“

Erklärung der Themen Schöpfungsverantwortung, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Solidarität

Die Lernenden erhalten Hintergrundwissen zum Hungertuch und seiner Entstehung.


Bildbetrachtung


Großprojektion oder Aufhängen des Hungertuches

Leitfragen zur Bilderschließung

Beobachtungsaufträge

Die Lernenden beschreiben das Bild, benennen Details, formulieren eigene Eindrücke, wählen Figuren aus und versetzen sich in deren Perspektive. Sie geben dem Bild einen eigenen Titel und formulieren dessen Botschaft.


Persönliche Reflexion


Notizzettel

Schreibimpulse

Die Lernenden halten ihre Gedanken zu ausgewählten Figuren, Bildbotschaften und eigenen Ich Aussagen schriftlich fest. Diese dienen als Grundlage für die nächste Unterrichtsstunde.


Bildcollage


Kopien des Hungertuchs

Klebezettel in Herzform und als Sprechblasen

Stifte

Die Lernenden gestalten eigene Collagen. Sie formulieren Überschriften, ergänzen Botschaften, schreiben Gedanken der dargestellten Personen sowie eigene Aussagen und präsentieren ihre Ergebnisse anschließend in einer Vernissage.


Musikalischer Zugang


Lied „Nur die Liebe bleibt“ von Kurt Mikula

Liedmaterialien

Die Lernenden hören das Lied und verfassen neue Liedstrophen, die zum Hungertuch und seinen Aussagen passen. Dadurch verbinden sie Musik mit religiöser Symbolik und persönlicher Kreativität.


Gedicht mit allen Sinnen


Schreibvorlage

Kreatives Schreiben

Die Lernenden wählen ein Thema aus dem Hungertuch und beschreiben es mit allen Sinnen. Sie verfassen Gedichte zu Begriffen wie Krieg, Freude, Hoffnung oder Liebe und setzen sich emotional mit den dargestellten Inhalten auseinander.


Pantomime und Rollenspiel


Bildausschnitte des Hungertuchs

Ausdrucke einzelner Szenen

Die Lernenden wählen Szenen aus, bereiten Pantomimen oder Rollenspiele vor und präsentieren diese vor der Klasse. Anschließend reflektieren sie ihre Wahrnehmungen und Gefühle mithilfe von Rückmeldungen wie „Ich sehe“, „Ich spüre“ und „Ich fühle“.


Gruppenarbeit zum Symbol Zelt


Arbeitsaufträge

Plakat oder Moderationsmaterial

Die Lernenden untersuchen die Bedeutung des Zeltes als Symbol für Schutz, Gemeinschaft, Hoffnung und Gastfreundschaft. Sie präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum.


Gruppenarbeit zum Thema Liebe


Arbeitsaufträge

Diskussion

Die Lernenden überlegen, welche Formen tätiger Liebe auf dem Hungertuch sichtbar werden und wie christliche Nächstenliebe im Alltag gelebt werden kann. Anschließend stellen sie ihre Ergebnisse vor.


Kreative Umsetzung


Zeichenpapier

Farben

Collagematerial

Buchimpuls „Was, wenn es sich anfühlt wie Liebe?“

Die Lernenden gestalten eigene Inseln der Liebe, Collagen oder Bilder und setzen sich kreativ mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Liebe, Solidarität und Hoffnung auseinander.


Zusatzmaterialien


Großes und kleines Hungertuch

Bildausschnitte

Hintergrundinformationen zur Künstlerin

Meditationen

Unterrichtsentwürfe für verschiedene Altersstufen

Filme zur Entstehung des Hungertuchs

Präsentationen und Arbeitsheft

Diese Materialien ermöglichen eine Vertiefung des Unterrichts sowie projektorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten.

Methoden:

Bildanalyse

Medien, die Teil des aufgelisteten Materials sind und in weiteren Kontexten Verwendung finden können.

Misereor

5.3.2025

Umfang: Sequenz

Schulbereich: Sekundarstufe I

Misereor

5.3.2025

Umfang: Anregung

Schulbereich: Sekundarstufe I

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • In welcher Welt lebe ich? Von welcher Welt träume ich?

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