Das Medium zum 30. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A behandelt das Doppelgebot der Liebe aus dem Matthäusevangelium 22,34 bis 40. Ein Gesetzeslehrer fragt Jesus nach dem wichtigsten Gebot. Jesus antwortet, dass die Liebe zu Gott und die Liebe zum Mitmenschen untrennbar zusammengehören. In diesen beiden Geboten seien das gesamte Gesetz und die Botschaft der Propheten zusammengefasst. Das Material umfasst ein Ausmalbild, den Bibeltext sowie eine Fassung in Leichter Sprache. Es vermittelt die zentrale Botschaft des christlichen Glaubens auf verständliche Weise und eröffnet einen lebensnahen Zugang zu den Themen Nächstenliebe, Gottesliebe und verantwortungsvolles Handeln. (erzbistum-koeln.de)
Diese Anregung stellt biblische Texte in leicht verständlicher Sprache zur Verfügung. Zudem können die Bilder gedruckt und ausgemalt werden. Dazu wird Bild mit Linksklick vergrößert nd dann als PDF gespeichert. Mit Rechtsklick zu speichern erzeugt ein PNG mit wesentlich geringerer Bildqualität.
Auf ru-digital wird eine Unterrichtsstunde zu diesem Material mit demselben Titel aber einem blau umrandeten Logo angeboten.
In dieser Bibelstelle wird Jesus von einem Gesetzeslehrer gefragt, welches das wichtigste Gebot sei. Jesus antwortet mit dem sogenannten Doppelgebot der Liebe:
Gottesliebe: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.“
Nächstenliebe: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Jesus betont, dass an diesen beiden Geboten das gesamte Gesetz und die Propheten hängen. Damit fasst er die vielen Einzelvorschriften des jüdischen Gesetzes in zwei Grundprinzipien zusammen. Während zur damaligen Zeit die Einhaltung vieler Gebote und Verbote als Frömmigkeit galt, macht Jesus deutlich, dass es in erster Linie um die innere Haltung und die gelebte Liebe zu Gott und den Mitmenschen geht.
Diese Botschaft bleibt zeitlos aktuell: Wer aus Liebe handelt, braucht kein Gesetz, denn die Liebe führt automatisch zu einem guten und gerechten Miteinander.