RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Vereinte Nationen

Vereinte Nationen

UN – Behindertenrechtskonvention Artikel 24 Bildung

Veröffentlichung:1.1.1970

Diese Anregung enthält die Behindertenrechtskonvention Artikel 24 zu Bildung mit zwei Seiten.

Die UN Behindertenrechtskonvention Artikel 24 Bildung ist ein zentrales Dokument für die Gestaltung eines inklusiven Bildungssystems. Der Artikel beschreibt das Recht aller Menschen auf Bildung ohne Diskriminierung und fordert die Vertragsstaaten dazu auf, ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen zu verwirklichen. Dabei stehen Chancengleichheit, die Entfaltung der Persönlichkeit, die Förderung individueller Begabungen sowie die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Mittelpunkt. Das Dokument erläutert, dass Lernende mit Behinderungen nicht vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden dürfen und Anspruch auf angemessene Unterstützung, barrierefreie Kommunikation sowie individuell angepasste Fördermaßnahmen haben. Darüber hinaus werden die Bedeutung qualifizierter Lehrkräfte, der Erwerb sozialer Kompetenzen und der gleichberechtigte Zugang zu allen Bildungswegen bis hin zur Hochschulbildung hervorgehoben. Das Medium verdeutlicht, dass Inklusion ein Menschenrecht ist und Bildung allen Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen offenstehen muss.

Products

Das Material eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht sowie für die Lehrkräfteausbildung und inklusive Schulentwicklung. Zu Beginn können Lernende den Begriff Inklusion von Integration unterscheiden und ihre eigenen Erfahrungen mit Vielfalt und Teilhabe austauschen. Anschließend bietet sich eine arbeitsteilige Erschließung der einzelnen Abschnitte des Artikels an. Gruppen können beispielsweise die Ziele inklusiver Bildung, die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die Aufgaben der Schulen oder die Verantwortung der Lehrkräfte zusammenfassen und präsentieren. Daran anschließend können Fallbeispiele aus dem Schulalltag diskutiert werden, bei denen Lernende überlegen, wie eine inklusive Lösung aussehen kann. Ebenso eignet sich das Material für einen Vergleich mit Artikel 1 des Grundgesetzes oder mit biblischen Texten über Menschenwürde, Nächstenliebe und die besondere Zuwendung Jesu zu benachteiligten Menschen. Kreative Methoden wie Rollenspiele, Perspektivwechsel, Plakatgestaltung oder die Entwicklung einer Vision einer inklusiven Schule fördern Empathie und Handlungskompetenz. Das Dokument bietet eine ausgezeichnete Grundlage, um Menschenrechte mit christlicher Ethik zu verbinden und deutlich zu machen, dass Inklusion nicht nur eine organisatorische Aufgabe, sondern Ausdruck von Gerechtigkeit, Würde und gelebter Nächstenliebe ist.


Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.