Das Material eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht sowie für die Lehrkräfteausbildung und inklusive Schulentwicklung. Zu Beginn können Lernende den Begriff Inklusion von Integration unterscheiden und ihre eigenen Erfahrungen mit Vielfalt und Teilhabe austauschen. Anschließend bietet sich eine arbeitsteilige Erschließung der einzelnen Abschnitte des Artikels an. Gruppen können beispielsweise die Ziele inklusiver Bildung, die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die Aufgaben der Schulen oder die Verantwortung der Lehrkräfte zusammenfassen und präsentieren. Daran anschließend können Fallbeispiele aus dem Schulalltag diskutiert werden, bei denen Lernende überlegen, wie eine inklusive Lösung aussehen kann. Ebenso eignet sich das Material für einen Vergleich mit Artikel 1 des Grundgesetzes oder mit biblischen Texten über Menschenwürde, Nächstenliebe und die besondere Zuwendung Jesu zu benachteiligten Menschen. Kreative Methoden wie Rollenspiele, Perspektivwechsel, Plakatgestaltung oder die Entwicklung einer Vision einer inklusiven Schule fördern Empathie und Handlungskompetenz. Das Dokument bietet eine ausgezeichnete Grundlage, um Menschenrechte mit christlicher Ethik zu verbinden und deutlich zu machen, dass Inklusion nicht nur eine organisatorische Aufgabe, sondern Ausdruck von Gerechtigkeit, Würde und gelebter Nächstenliebe ist.