Das Video beziehungsweise der Podcast stellt den Apostel Paulus als eine der prägendsten Persönlichkeiten des frühen Christentums vor. Ausgehend von seiner Lebensgeschichte werden seine Herkunft aus Tarsus, seine Ausbildung als Pharisäer und seine anfängliche Verfolgung der ersten christlichen Gemeinden erläutert. Dabei wird deutlich gemacht, dass Paulus selbst nicht von einer Bekehrung, sondern von einer Berufung durch den auferstandenen Christus spricht. Das Medium erklärt seine Missionsreisen, die Entstehung seiner Briefe sowie seine Bedeutung als erster christlicher Theologe. Historische und biblische Quellen werden miteinander verglichen und wissenschaftlich eingeordnet. Darüber hinaus werden zentrale Gedanken seiner Theologie vorgestellt, darunter die Erlösung durch Jesus Christus, die Rechtfertigung aus Glauben, die Bedeutung des Heiligen Geistes sowie die Überzeugung, dass das Evangelium allen Menschen gilt. Abschließend wird das Verhältnis zwischen Paulus und Petrus erläutert und ihre gemeinsame Bedeutung für die Entstehung und Ausbreitung des Christentums dargestellt.
Zuerst verfolgte er Christen, dann wurde er selbst einer: Der Apostel Paulus gilt als eigentlicher Gründer des Christentums und einer der ersten Theologen. Er öffnete den neuen Glauben für breitere Schichten und trug dadurch zur Verbreitung bei.
Man sagt, dass Paulus der eigentliche Gründer des Christentums sei. Dabei hat er Christen anfangs verfolgt, bis er selbst einer wurde. Bis heute hat sich das Sprichwort "Vom Saulus zum Paulus" gehalten. Im Philipperbrief schreibt er über sich selbst: "Ich wurde am achten Tag beschnitten, bin aus Israels Geschlecht, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer; ich verfolgte voll Eifer die Kirche und war untadelig gemessen an der Gerechtigkeit, die im Gesetz gefordert ist." Mit seinen Missionsreisen hat Paulus, wie Petrus auch, entscheidend zur Verbreitung des Christentums beigetragen.