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Kathmedia | Fundamentaltheologie Plus

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Zu Logik, Argumenten und Fehlschlüssen

Veröffentlichung:5.4.2022

Diese Folge hat nicht spezifisch mit unserem Thema zu tun. Sie ist viel grundlegender. Und darum kann eine kurze Zusammenfassung von dem, was Argumente gut oder schlecht macht, zu Beginn nicht schaden. Der Wille, wie wir gesehen haben, spielt in unserer Frage eine Rolle und kann dazu führen, dass wir nicht argumentieren, sondern rationalisieren – d.h. nachträglich versuchen, einen Entscheid des Willens zu begründen. Viele Diskussionen – vor allem sehr hitzige - werden oft mit schlechten Argumenten geführt oder leiten durch Fehlschlüsse in die Irre. Daher aus didaktischen Gründen eine kurze Zusammenfassung guter und logischer Gesprächskultur.

Was ist ein Argument eigentlich? Argumente fügen Aussagen zusammen. Diese Zusammenfügung geschieht jedoch nicht einfach erzählend: „Aristoteles ist ein Mensch. Aristoteles geht zum Nachdenken spazieren. Nach einer Stunde setzt sich Aristoteles in ein Wiener Kaffeehaus.“ Bei einem Argument werden stattdessen bestimmte Aussagen mit einem gemeinsamen Element zusammengefügt, um zu einer Schlussfolgerung zu gelangen. Aristoteles ist ein Mensch. Menschen sind rationale Wesen. Daher ist Aristoteles ein rationales Wesen. Argumente sind gleichsam ein Plädoyer für eine bestimmte Schlussfolgerung. Und genau hier liegt die Funktion von Argumenten. Sie sollen jemanden überzeugen. Die Stärke von Argumenten liegt darin, dass sie sich auf die elementarsten Gesetze der Logik reduzieren lassen, die der Vernunft – und damit allen Menschen – gemein sind. Das Beispiel „Aristoteles ist ein Mensch. Menschen sind vernünftige Wesen. Daher ist Aristoteles ein vernünftiges Wesen“ lässt sich – vereinfacht - auf diese Gleichung reduzieren: A ist B und B ist C; Daher gilt: A ist auch C.

Damit Argumente allerdings gute, gültige und wahre Argumente sind, müssen sie drei Dinge aufweisen.

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