Die Anregung "Stolpersteine erzählen" mit 96 Seiten im Teil 3 ab Seite 31 eine große Anzahl an Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus und Widerstandskämpfern auf jeweils einer Seite.
Außerdem finden sich im Teil 2 Zusammenfassungen aller Gruppen von im Nationalsozialismus verfolgten Personen Christen, Zeugen Jehovas, Kriegsdienstverweigerer, politisch Verfolgte, Homosexuelle, entflohene Zwangsarbeiter, sozial Ausgegrenzte und abweichende Jugendliche.
Die Broschüre stellt das Stolperstein Projekt in Trier vor und verbindet historische Informationen mit den Lebensgeschichten einzelner Opfer des Nationalsozialismus. Nach einer Einführung in die Idee der Stolpersteine und ihre Entstehung durch den Künstler Gunter Demnig werden Aufbau und Nutzung der Broschüre erläutert. Anschließend werden die verschiedenen Opfergruppen des Nationalsozialismus verständlich vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, politisch Verfolgte, Kriegsdienstverweigerer, Homosexuelle, Christinnen und Christen, Zeugen Jehovas, Zwangsarbeiter sowie weitere ausgegrenzte Personengruppen. Den Schwerpunkt bilden zahlreiche Biografien von Menschen aus Trier, deren Namen heute durch Stolpersteine im Stadtbild sichtbar bleiben. Ergänzt wird die Broschüre durch Stadtpläne, Informationen zu Rundgängen, Begriffserklärungen, Literaturhinweise sowie Anregungen zum Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Das Medium verbindet historische Bildung mit lokaler Erinnerungskultur und macht die Schicksale der Opfer an konkreten Orten nachvollziehbar.