RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Universität Trier

Universität Trier

Stolpersteine erzählen

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Anregung "Stolpersteine erzählen" mit 96 Seiten im Teil 3 ab Seite 31 eine große Anzahl an Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus und Widerstandskämpfern auf jeweils einer Seite.

Außerdem finden sich im Teil 2 Zusammenfassungen aller Gruppen von im Nationalsozialismus verfolgten Personen Christen, Zeugen Jehovas, Kriegsdienstverweigerer, politisch Verfolgte, Homosexuelle, entflohene Zwangsarbeiter, sozial Ausgegrenzte und abweichende Jugendliche.

Die Broschüre stellt das Stolperstein Projekt in Trier vor und verbindet historische Informationen mit den Lebensgeschichten einzelner Opfer des Nationalsozialismus. Nach einer Einführung in die Idee der Stolpersteine und ihre Entstehung durch den Künstler Gunter Demnig werden Aufbau und Nutzung der Broschüre erläutert. Anschließend werden die verschiedenen Opfergruppen des Nationalsozialismus verständlich vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, politisch Verfolgte, Kriegsdienstverweigerer, Homosexuelle, Christinnen und Christen, Zeugen Jehovas, Zwangsarbeiter sowie weitere ausgegrenzte Personengruppen. Den Schwerpunkt bilden zahlreiche Biografien von Menschen aus Trier, deren Namen heute durch Stolpersteine im Stadtbild sichtbar bleiben. Ergänzt wird die Broschüre durch Stadtpläne, Informationen zu Rundgängen, Begriffserklärungen, Literaturhinweise sowie Anregungen zum Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Das Medium verbindet historische Bildung mit lokaler Erinnerungskultur und macht die Schicksale der Opfer an konkreten Orten nachvollziehbar.

Products

Die Broschüre eignet sich hervorragend für den Religionsunterricht, den Geschichtsunterricht sowie für fächerübergreifende Projekte zur Erinnerungskultur, Menschenwürde und Verantwortung. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von historischer Information mit konkreten Biografien aus dem eigenen Lebensumfeld der Lernenden. Einzelne Opfergeschichten können arbeitsteilig erschlossen, vorgestellt und miteinander verglichen werden. Ebenso bietet sich die Vorbereitung oder Nachbereitung eines Stolperstein Rundgangs an. Die Lernenden können ausgewählte Biografien lesen, Gefühle und Handlungsmöglichkeiten der beteiligten Menschen reflektieren sowie Fragen nach Schuld, Verantwortung, Zivilcourage und christlicher Nächstenliebe diskutieren. Kartenmaterial und Stadtpläne ermöglichen projektorientiertes Arbeiten, indem Lernende eigene Erinnerungswege planen oder digitale Stadtrundgänge erstellen. Kreative Methoden wie Briefe an die Opfer, fiktive Tagebucheinträge, Gedenktafeln, Podcasts oder Ausstellungen fördern einen persönlichen Zugang zur Geschichte. Im Religionsunterricht lassen sich Bezüge zur biblischen Botschaft von Menschenwürde, Gerechtigkeit, Versöhnung und Erinnerung herstellen. Ebenso eignet sich das Material zur Auseinandersetzung mit aktuellen Formen von Ausgrenzung, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit und stärkt die Demokratiebildung sowie die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement.

Material:

Ich habe geschwiegen 5

Vorwort des Oberbürgermeisters 7

Einleitung 9

Teil I: Mahnmale auf dem Bürgersteig – das Projekt „Stolpersteine erzählen“ 11

Stolpersteine erzählen 13

Begleitete und selbst organisierte Stadtrundgänge 14

Wie kann ich die Broschüre nutzen? 15

Teil II: Welche Menschen wurden verfolgt? 16

Teil III: Wer waren die Opfer? 31

Teil IV: Nützliche Informationen 81

Begriffserklärungen 81

Adressen und Links 83

Literatur und Medien 84

Die Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. (AGF) 85

Was jede/r gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus tun kann 86

Verzeichnis der Stolpersteine nach Opfernamen 88

Verzeichnis der Stolpersteine nach Straßennamen 89

Bildnachweis 90

Stadtpläne 91

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.