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Pax ChristiMartinuswege

Pax Christi,

Martinuswege

„Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“

Veröffentlichung:1.1.2021

Die Anregung „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“ mit 81 Doppelseiten thematisiert Kriegsdienstverweigerung über acht Artikel. Dabei wird die historische Perspektive des Martin von Tour behandelt. Ein Projekt stellt biografische Beispiele von Kriegsdienstverweigerern in Deutschland vor. Mehrere Comic-Ausschnitte sowohl zu Martin von Tour als auch zu aktuellen Konflikten sind im Material enthalten. Ein weiterer Artikel behandelt Friedenswege für Erstkommunionkinder. Das Material beinhaltet eine Rallye mit Plakaten die an einem Ort verteilt werden können um darüber ein Rätsel über St. Martin in vier Stationen zu lösen. Auch Aufbau und Umsetzung eines Gottesdienstes zu St. Martin ist ab Seite 144 abgebildet.

Die Publikation „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen. St. Martin: Mantelteiler. Kriegsdienstverweigerer. Friedensstifter.“ eröffnet einen neuen Zugang zur Person des heiligen Martin. Im Mittelpunkt steht nicht allein die bekannte Mantelteilung, sondern vor allem Martins Entscheidung, den Kriegsdienst aus christlicher Überzeugung zu verweigern und sich für Gewaltfreiheit und Frieden einzusetzen. Historische, theologische und friedensethische Beiträge zeichnen seinen Lebensweg nach und ordnen ihn in die Geschichte des frühen Christentums ein. Darüber hinaus zeigt das Medium die politische Bedeutung des Martinsgedenkens für die Gegenwart und bietet zahlreiche religionspädagogische Materialien für Schule, Gemeinde und Katechese. Enthalten sind Unterrichtsbausteine, Spiele, Gottesdienstvorlagen, Pilgerangebote, kreative Methoden, ein Musical, ein Kurzfilm, Bibelimpulse sowie Materialien zur Friedensbildung. Dadurch verbindet die Publikation historische Bildung, religiöses Lernen und Werteerziehung mit einer aktuellen Auseinandersetzung über Frieden, Gewaltfreiheit und christliche Verantwortung.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie der Sekundarstufe im Themenbereich Heilige, Vorbilder des Glaubens, Frieden, Gewaltfreiheit, Nächstenliebe, Gewissensentscheidung und christliche Ethik. Ein motivierender Einstieg kann über die bekannte Martinsgeschichte erfolgen. Anschließend entdecken die Lernenden, dass Martin weit mehr war als der Mantelteiler und lernen seine Kriegsdienstverweigerung als Ausdruck seines Glaubens kennen. Die historischen Beiträge ermöglichen eine Quellenarbeit zur Biografie Martins und eröffnen Diskussionen über Gewissen, Verantwortung und den Zusammenhang von Glaube und gesellschaftlichem Handeln. Die friedensethischen Texte können mit aktuellen Fragen zu Krieg, Frieden, Zivilcourage und Konfliktlösung verbunden werden. Besonders handlungsorientiert sind die zahlreichen Unterrichtsbausteine, Pilgerangebote, Rollenspiele, Martinswege, kreativen Gestaltungsaufgaben und Gottesdienstentwürfe. Die Lernenden setzen sich dabei mit Friedenssymbolen auseinander, reflektieren eigene Erfahrungen mit Streit und Versöhnung und entwickeln Möglichkeiten für gewaltfreies Handeln im Alltag. Das Material eignet sich ebenso für Projektwochen, Martinsfeiern, ökumenische Veranstaltungen oder fächerübergreifende Unterrichtseinheiten mit Geschichte, Ethik oder Gemeinschaftskunde. Durch die Verbindung von historischem Lernen, religiöser Bildung und Friedenserziehung werden Empathie, Urteilsfähigkeit, Perspektivwechsel und demokratische Handlungskompetenz gleichermaßen gefördert.

Historische Grundlagen zu Martin von Tours

Die Lernenden setzen sich mit der Biografie Martins auseinander. Sie erfahren, dass Martin nicht nur seinen Mantel teilte, sondern den Militärdienst aus christlicher Überzeugung verweigerte. Dabei untersuchen sie historische Quellen, vergleichen Legende und Geschichte und diskutieren die Bedeutung von Gewissensentscheidungen.


Friedensethische Beiträge

Die Lernenden analysieren, warum Martin als Friedensstifter gilt und welche Bedeutung Gewaltfreiheit heute besitzt. Sie vergleichen die Haltung Martins mit der Bergpredigt Jesu und entwickeln eigene Positionen zu Krieg, Frieden und Zivilcourage.


Politische Dimension des Martinsgedenkens

Anhand verschiedener Fachbeiträge diskutieren die Lernenden die Aktualität des heiligen Martin. Sie beschäftigen sich mit Friedenspolitik, gewaltfreier Konfliktlösung und der Verantwortung von Christinnen und Christen in einer von Krisen geprägten Welt. Dabei wird der Bezug zwischen historischem Vorbild und heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen hergestellt.


Martinsspiel „Nimm mein Schwert zurück“

Die Lernenden führen ein Martinsspiel auf, das nicht nur die Mantelteilung, sondern besonders Martins Entscheidung gegen Gewalt in den Mittelpunkt stellt. Durch Rollenspiel und szenisches Lernen setzen sie sich mit Gewissensentscheidungen auseinander und reflektieren unterschiedliche Perspektiven der handelnden Personen.


Friedensweg für Erstkommunionkinder

Die Lernenden begehen verschiedene Stationen eines Friedensweges. An jeder Station beschäftigen sie sich mit Themen wie Frieden, Versöhnung, Teilen, Vertrauen und Gemeinschaft. Gebete, Bibeltexte und Gesprächsimpulse vertiefen die Erfahrungen.


Schatzsuche auf den Spuren von Sankt Martin

Die Lernenden lösen an verschiedenen Stationen Aufgaben, Rätsel und Suchaufträge. Dabei entdecken sie die Lebensgeschichte Martins spielerisch und verbinden religiöses Lernen mit Bewegung und Teamarbeit.


Sankt Martin geht seinen Weg als Friedensstifter

Diese Unterrichtsbausteine führen Schritt für Schritt durch Martins Lebensweg. Die Lernenden analysieren Quellen, bearbeiten Arbeitsaufträge, diskutieren Friedensfragen und entwickeln Möglichkeiten für gewaltfreies Handeln im eigenen Alltag.


Die Rehabilitation eines Laternenheiligen

Die Lernenden hinterfragen das bekannte Martinsbild und entdecken Martin als Kriegsdienstverweigerer. Sie vergleichen traditionelle Martinsdarstellungen mit historischen Erkenntnissen und diskutieren die Bedeutung dieses Perspektivwechsels.


Die Martinsgeschichte in der Streichholzschachtel

Die Lernenden gestalten eine kleine Streichholzschachtel als Miniaturbühne. Darin erzählen sie zentrale Stationen aus Martins Leben mit Figuren und Symbolen. Das Material eignet sich besonders für kreatives Erzählen und Präsentieren.


Familienmartinusweg im Bietigheimer Forst

Die Lernenden erkunden einen Pilgerweg mit verschiedenen Impulsstationen. Naturerfahrungen, Gesprächsanlässe, Gebete und Reflexionsaufgaben verbinden religiöses Lernen mit Bewegung im Freien.


Martin von Tours und Kriegsdienst

Die Unterrichtsmaterialien ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage, ob Christsein und Gewalt vereinbar sind. Die Lernenden analysieren historische Quellen, diskutieren Gewissensentscheidungen und vergleichen Martins Haltung mit heutigen Formen der Friedensarbeit.


Das Schwert darf nicht über die Lehre entscheiden

Die Lernenden setzen sich mit christlicher Friedensethik auseinander. Ausgehend von historischen Beispielen diskutieren sie, wie Konflikte ohne Gewalt gelöst werden können und welche Bedeutung Frieden im christlichen Glauben besitzt.


Drehbuch zum Kurzfilm „St. Martin“

Die Lernenden analysieren das Drehbuch, übernehmen Rollen und produzieren eigene Filmszenen oder Theatersequenzen. Dadurch setzen sie sich kreativ mit Martins Lebensgeschichte auseinander.


Martinus Musical „Christsein heißt Entscheidung“

Die Lernenden erarbeiten gemeinsam ein Musical mit Liedern, Spielszenen und Dialogen. Dabei erleben sie Martins Geschichte als gemeinschaftliches Projekt und reflektieren christliche Werte wie Mut, Frieden und Nächstenliebe.


Schritt für Schritt zu einem friedlichen Miteinander

Die Lernenden begeben sich auf einen Pilgerweg zum Thema Frieden. An verschiedenen Stationen bearbeiten sie Impulse zu Vertrauen, Gemeinschaft, Versöhnung und Gewaltfreiheit und übertragen diese auf ihre eigene Lebenswelt.


Biblisch geistliche Impulse zum heiligen Martin

Die Lernenden erschließen Bibeltexte, die Martins Leben geprägt haben. Im Mittelpunkt stehen die Bergpredigt, die Feindesliebe und die Nachfolge Jesu. Meditationen, Gebete und Gesprächsimpulse vertiefen die Inhalte.


Martin als Bischof

Die Lernenden lernen Martin als Bischof, Seelsorger und Missionar kennen. Sie untersuchen seine Leitungsaufgaben und erkennen, wie er seine Verantwortung durch Bescheidenheit, Friedensarbeit und Fürsorge wahrnahm.


Gottesdienstvorlagen

Die Publikation enthält vollständig ausgearbeitete Gottesdienste für Martinsfeiern. Die Lernenden gestalten Lesungen, Fürbitten, Gebete, Lieder und liturgische Elemente und erleben den heiligen Martin als Vorbild christlichen Handelns.


Der Martinusweg in Baden Württemberg und Europa

Die Lernenden lernen den Martinusweg als modernen Pilgerweg kennen. Sie arbeiten mit Karten, recherchieren Pilgerorte und beschäftigen sich mit der Bedeutung des Pilgerns für Glauben, Gemeinschaft und Friedensarbeit.

Material:

I. Thematische und geschichtliche Grundlagen

Martin von Tours – der erste Kriegsdienstverweigerer?

Zeitenwende: Martin von Tours – Absage an eine Kultur der Gewalt

War Martin von Tours ein Kriegsdienstverweigerer?


II. Die politische Dimension des Martinsgedenkens heute

Sankt Martin und das Thema des Friedens

Auf Spurensuche zu Martin von Tours

Der heilige Martin und die aktive Gewaltfreiheit

Eine friedensethische Rückbesinnung, die in die Zukunft weist


Exkurs: „Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten“

Ein Projekt des Lebenshaus Schwäbische Alb Gammertingen


III. Pädagogische Perspektiven und Materialien

„Nimm mein Schwert zurück“

Das Martinsspiel von Worms

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Auferstehung mitten im Leben

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