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Machtergreifung, Machtübernahme, Machtübergabe

Adolf Hitler wird Reichskanzler

Veröffentlichung:8.10.2017

Adolf Hitler wird am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt, nachdem die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1932 zur stärksten Partei wurde. Trotz seiner Popularität wird Hitler nicht sofort Kanzler, da der Reichspräsident Hindenburg ihn nicht unterstützt. Hindenburg wird jedoch stark von seinen Beratern beeinflusst, darunter Kurt von Schleicher und Franz von Papen.

Zuerst wird von Papen Reichskanzler, versucht aber erfolglos, die NSDAP einzubinden. Nach einem gescheiterten Putschplan verliert er seinen Posten an Schleicher, dessen Versuch, die NSDAP zu spalten, ebenfalls scheitert. Schließlich beeinflusst von Papen Hindenburg, Hitler zum Kanzler zu ernennen, in der Hoffnung, ihn kontrollieren zu können. Am Ende setzt sich Hitler durch und beginnt, eine Diktatur aufzubauen.

Das Video erläutert anschaulich den Weg Adolf Hitlers zum Reichskanzler und zeigt, wie die politische Krise der Weimarer Republik den Aufstieg des Nationalsozialismus begünstigte. Es beschreibt die Reichstagswahlen des Jahres 1932, bei denen die NSDAP stärkste Partei wurde, sowie die Rolle des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der Hitler zunächst ablehnte. Darüber hinaus werden die politischen Intrigen um Franz von Papen und Kurt von Schleicher, das Scheitern ihrer Regierungen sowie die Entscheidung Hindenburgs dargestellt, Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler zu ernennen. Das Video macht deutlich, dass Hitlers Ernennung das Ergebnis eines komplexen politischen Prozesses war und den entscheidenden Schritt auf dem Weg zur nationalsozialistischen Diktatur darstellte.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Religionsunterricht, Geschichtsunterricht und Politikunterricht zur Behandlung des Endes der Weimarer Republik und des Beginns der nationalsozialistischen Herrschaft. Die Lernenden können die politischen Ereignisse in einem Zeitstrahl ordnen und die Rollen der wichtigsten Akteure analysieren. Gruppenarbeiten ermöglichen es, die Interessen von Hindenburg, von Papen, von Schleicher und Hitler miteinander zu vergleichen und die politischen Fehlentscheidungen herauszuarbeiten. Im Religionsunterricht bietet sich die Verbindung zu Fragen nach Verantwortung, Demokratie, Machtmissbrauch und Zivilcourage an. Quellenarbeit, Karikaturen, Reden oder zeitgenössische Zeitungsberichte fördern die historische Urteilsfähigkeit und verdeutlichen, wie demokratische Institutionen durch politische Krisen und antidemokratische Kräfte gefährdet werden können. Das Video eignet sich zudem als Grundlage für Gespräche über den Schutz demokratischer Werte, die Bedeutung des Grundgesetzes sowie die Verantwortung jedes Einzelnen für den Erhalt einer demokratischen Gesellschaft. Dabei sollte deutlich werden, dass die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler den Beginn der systematischen Beseitigung der Demokratie und den Aufbau einer nationalsozialistischen Diktatur einleitete.

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