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Katholische Akademie Bayern

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Konsens und Dissens in der Ethik

Veröffentlichung:1.1.2020

Die Anregung "Konsens und Dissens in der Ethik" untersucht ab Seite sieben die protestantische und die katholische Ethik und vergleicht beide.

Das Medium thematisiert die Frage, wie weit die katholische und die evangelische Ökumene im Bereich der Ethik trägt. Ausgangspunkt sind unterschiedliche Positionen zu aktuellen ethischen Herausforderungen wie Stammzellforschung oder Pränataldiagnostik. Auf der Grundlage der Studie „Gott und die Würde des Menschen“ werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Konfessionen in der theologischen Anthropologie, der ethischen Urteilsbildung und im Verständnis der Menschenwürde dargestellt. Beiträge verschiedener theologischer Fachleute beleuchten die Themen aus katholischer, evangelischer, orthodoxer und freikirchlicher Perspektive und zeigen, dass trotz einzelner Differenzen ein weitreichender Konsens über die unveräußerliche Würde jedes Menschen besteht.

Der Artikel behandelt die Fragen und Probleme der katholisch-evangelischen Ökumene, insbesondere bezüglich eines gemeinsamen christlichen Menschenbildes und dessen ethischer Konsequenzen. Es wird untersucht, ob und wie weit sich die christlichen Konfessionen auf ein einheitliches Menschenbild einigen können, trotz historischer und theologischer Differenzen. Die Studie "Gott und die Würde des Menschen" zeigt, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt, obwohl Unterschiede bestehen bleiben. Diese Unterschiede betreffen vor allem die Interpretation von Themen wie Erbsünde, Willensfreiheit und die Rolle der Kirche. Die ökumenische Studie betont die Bedeutung einer gemeinsamen biblischen Grundlage und die Relevanz der christlichen Anthropologie für aktuelle ethische Debatten, einschließlich Menschenwürde und Menschenrechten. Abschließend wird auf die Notwendigkeit eines fortwährenden Dialogs und der Reflexion verwiesen, um eine gemeinsame ethische Grundlage zu schaffen, die politische und gesellschaftliche Relevanz hat.

Der Artikel diskutiert zudem die theologische Begründung der Menschenwürde aus freikirchlicher Sicht, indem er die Gottebenbildlichkeit des Menschen betont. Diese Konzeption sieht den Menschen nicht isoliert, sondern als in eine komplexe Beziehung eingebettet: mit sich selbst, anderen Menschen und der Welt. Die Gottebenbildlichkeit wird als Grundlage der relativen Autonomie des Menschen gesehen, die ethische Fragestellungen in verschiedenen Kontexten leitet. Weiterhin wird die Sozialität des Menschen im Rahmen der Gottebenbildlichkeit beleuchtet, betonend, dass der Mensch als Beziehungswesen existiert und seine Sozialität in diese eingebettet ist.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe sowie für berufsbildende Schulen im Themenfeld Ethik, Ökumene und christliches Menschenbild. Es ermöglicht den Lernenden, aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen mit theologischen Grundlagen zu verbinden und unterschiedliche konfessionelle Argumentationsweisen zu vergleichen. Im Unterricht kann das Medium als Einstieg in die Diskussion über Menschenwürde, bioethische Fragestellungen oder ökumenische Zusammenarbeit eingesetzt werden. Ebenso bietet es sich für Gruppenarbeiten an, bei denen verschiedene konfessionelle Positionen arbeitsteilig erschlossen und anschließend miteinander verglichen werden. Kontroverse Fragestellungen fördern die Fähigkeit zur ethischen Urteilsbildung sowie zur reflektierten Argumentation. Darüber hinaus eröffnet das Medium die Möglichkeit, Gemeinsamkeiten christlicher Kirchen stärker wahrzunehmen als bloße Unterschiede und die Bedeutung des ökumenischen Dialogs für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu reflektieren. Eine abschließende Diskussion über die Frage, wie christliche Kirchen heute gemeinsam Orientierung in ethischen Fragen geben können, vertieft die inhaltlichen Erkenntnisse und stärkt die Dialogfähigkeit der Lernenden.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 2. Der Mensch und seine Mitmenschen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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