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Missio Magazin

Missio Magazin

Togo: fest verankert

Veröffentlichung:1.1.1970

Diese Anregung enthält das Missiomagazin "Togo: fest verankert" mit 52 Seiten.

Das missio Magazin 2 2021 beschäftigt sich mit dem kolonialen Erbe Deutschlands und dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen Reportagen über Togo und Hamburg, die historische und aktuelle Verflechtungen zwischen Europa und Afrika sichtbar machen. Ergänzt werden diese durch Beiträge über Dekolonisierung, globale Gerechtigkeit, Demokratie in Westafrika, Frieden in Äthiopien, Terror in Niger sowie Bildungsprojekte für Geflüchtete. Interviews, Reportagen, Hintergrundinformationen und eindrucksvolle Fotografien zeigen, wie koloniale Vergangenheit, globale Verantwortung, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung miteinander verbunden sind. Das Magazin lädt dazu ein, Geschichte aus einer weltkirchlichen Perspektive zu betrachten und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen im Licht christlicher Verantwortung zu reflektieren.

In der aktuellen Ausgabe von "Gefährten unter weitem Himmel" wird das Altai-Gebirge im äußersten Westen der Mongolei erkundet, wo Nomaden mit Pferden und Steinadlern auf die Jagd gehen. Ein Artikel von Historiker Prof. Jürgen Zimmerer beleuchtet die Notwendigkeit der Dekolonisierung und ihre Überlebenswichtigkeit. Weitere Themen sind die Lage in Äthiopien trotz formellen Friedens, die anhaltenden Herausforderungen im Niger bezüglich Terrorismus und die Hoffnungen der Christen im Irak auf den Besuch des Papstes. Peter Balleis spricht über die Bedeutung der Bildung für randständige Gesellschaften. In Togo wird die bis heute bestehende Verbindung zu Deutschland beleuchtet, während über die Demokratie unter schwierigen Bedingungen in Westafrika berichtet wird. Die Initiative zweier Personen aus Berlin und München, Sprachbarrieren zu überwinden, sowie eine satirische Betrachtung zum Thema Bayern runden das Magazin ab, das auch einen Blick auf die deutsch-afrikanische Vergangenheit in Hamburg wirft.

Products

Das Magazin eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, wenn Themen wie Menschenwürde, Gerechtigkeit, Verantwortung, Erinnerungskultur, Kolonialismus oder globale Solidarität behandelt werden. Die Reportage über Togo eröffnet einen konkreten Zugang zur deutschen Kolonialgeschichte und ermöglicht den Lernenden, historische Entwicklungen mit heutigen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Beziehungen zu verbinden. Die Reportage über Hamburg macht sichtbar, wie koloniale Spuren bis heute den öffentlichen Raum prägen und regt dazu an, Formen des Erinnerns und der historischen Verantwortung kritisch zu diskutieren. Der grundlegende Beitrag zur Dekolonisierung eignet sich als Ausgangspunkt für ethische Fragestellungen nach globaler Gerechtigkeit, nachhaltigem Wirtschaften und der Verantwortung wohlhabender Gesellschaften. Das Interview über Bildungsprojekte für Geflüchtete eröffnet Perspektiven auf Chancengerechtigkeit, Menschenrechte und weltkirchliches Engagement. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, bei der unterschiedliche Beiträge erschlossen und anschließend in Form von Präsentationen, Expertengesprächen oder Podiumsdiskussionen zusammengeführt werden. Die zahlreichen Fotografien können als Impulse für Bildanalysen, Schreibgespräche oder kreative Schreibaufgaben genutzt werden. Ebenso lassen sich Rollenspiele, Debatten zur Erinnerungskultur, Projektarbeiten zu kolonialen Spuren im eigenen Lebensumfeld oder Vergleiche mit biblischen Vorstellungen von Gerechtigkeit und Versöhnung durchführen. Das Magazin eignet sich außerdem für fächerübergreifende Unterrichtseinheiten mit Geschichte, Politik oder Geographie sowie für projektorientiertes Lernen im Bereich globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Titelbild und Fotografien

Die eindrucksvollen Fotografien dienen als Gesprächsimpuls. Die Lernenden beschreiben ihre Eindrücke, formulieren Vermutungen zur kolonialen Vergangenheit und entwickeln Fragestellungen zu Geschichte, Verantwortung und globaler Gerechtigkeit.


Grundlagenbeitrag "Koloniales Erbe"

Der Beitrag erklärt die Zusammenhänge zwischen Kolonialismus, Rassismus, Klimakrise und globaler Ungleichheit. Die Lernenden analysieren zentrale Aussagen, vergleichen historische Entwicklungen mit heutigen globalen Herausforderungen und diskutieren Verantwortung aus christlicher und ethischer Perspektive.


Internationale Berichte

Die Beiträge zu Äthiopien, Niger und dem Irak ermöglichen einen Überblick über aktuelle Konflikte, Friedensprozesse und religiöse Verfolgung. Die Lernenden recherchieren Hintergründe, ordnen die Ereignisse historisch und politisch ein und reflektieren die Bedeutung von Frieden, Menschenrechten und Versöhnung.


Interview mit Peter Balleis über Bildung für Geflüchtete

Die Lernenden setzen sich mit der Bedeutung von Bildung als Menschenrecht auseinander. Sie analysieren Chancen digitaler Bildungsangebote, diskutieren weltkirchliches Engagement und entwickeln eigene Ideen für mehr Bildungsgerechtigkeit.


Reportage "Fest verankert" über Togo

Die Reportage ermöglicht eine Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte und ihren Folgen bis in die Gegenwart. Die Lernenden untersuchen historische Quellen, analysieren wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge und diskutieren Formen verantwortungsvoller Entwicklungszusammenarbeit.


Beitrag über Demokratie in Westafrika

Die Lernenden vergleichen demokratische Entwicklungen in verschiedenen Staaten Westafrikas, analysieren Herausforderungen freier Wahlen und reflektieren die Bedeutung demokratischer Werte sowie politischer Teilhabe.


Reportage "Hinter kolonialer Kulisse" über Hamburg

Die Lernenden erkunden koloniale Spuren im öffentlichen Raum und setzen sich mit Erinnerungskultur auseinander. Sie recherchieren Straßennamen, Denkmäler oder Museen und entwickeln Vorschläge für einen verantwortungsvollen Umgang mit kolonialem Erbe.


Blickwechsel über Sprachmittlung und Integration

Die Beiträge zeigen die Bedeutung von Sprache für Teilhabe und Integration. Die Lernenden reflektieren Kommunikationsbarrieren, entwickeln Perspektivenwechsel und diskutieren Möglichkeiten gelingender Integration.


Momente der Stille

Die spirituellen Impulse laden zur persönlichen Reflexion ein. Die Lernenden formulieren eigene Gebete, Fürbitten oder Meditationen zu Frieden, Gerechtigkeit und weltweiter Solidarität.


Kurznachrichten und aktuelle Berichte

Die Meldungen eignen sich für Gruppenpuzzle oder Stationenlernen. Die Lernenden recherchieren Hintergründe, präsentieren ihre Ergebnisse und ordnen die Themen in globale politische, gesellschaftliche und religiöse Zusammenhänge ein.


Projektorientierte Arbeitsformen

Das Magazin eignet sich für Stationenlernen, Gruppenarbeit, Präsentationen, Debatten, Rollenspiele oder Projektwochen zu den Themen Kolonialismus, Erinnerungskultur, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit. Die Lernenden verbinden historisches Wissen mit ethischer Urteilsbildung und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine gerechtere Welt.

Hessen

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E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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