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Prof. Dr. Harald Seubert

Prof. Dr. Harald Seubert

Edith Stein

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video stellt die Philosophin und Ordensfrau Edith Stein als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Phänomenologie vor. Im Mittelpunkt stehen ihr intellektueller Weg von der Schülerin Edmund Husserls zur christlichen Denkerin sowie ihre Auseinandersetzung mit den Fragen von Sein, Wahrheit und Glauben. Das Medium zeigt, wie Edith Stein die phänomenologische Methode mit der Metaphysik des Thomas von Aquin verbindet und dabei einen eigenständigen Zugang zu den Grundfragen menschlicher Existenz entwickelt. Zugleich werden ihre jüdischen Wurzeln, ihre Hinwendung zur katholischen Kirche, ihre Beschäftigung mit Johannes vom Kreuz sowie ihr Eintritt in den Karmel thematisiert. Die Darstellung endet mit dem Blick auf ihr Schicksal während der nationalsozialistischen Verfolgung und ihrer Ermordung in Auschwitz. Das Video verdeutlicht Edith Stein als Denkerin, die Philosophie, Glauben und persönliche Lebensgeschichte auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Edith Stein war eine herausragende Phänomenologin und Schülerin von Edmund Husserl, die sich durch ihre tiefgründige Auseinandersetzung mit Metaphysik und Philosophie auszeichnete. Sie begann als säkularisierte Jüdin und wandte sich im Laufe ihres Lebens der katholischen Kirche zu, ohne jemals den Protestantismus in Betracht zu ziehen. Stein verband phänomenologische und metaphysische Ansätze, insbesondere in ihrer Arbeit zur Übersetzung von Johannes vom Kreuz. Ihr Leben endete tragisch in Auschwitz. Ihr Werk und ihr Denken wurden in Polen besonders geschätzt, und sie wird zunehmend auch im deutschen Sprachraum anerkannt.



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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe II in den Themenfeldern Glaube und Vernunft, Religion und Philosophie, Identität, Mystik sowie christliche Lebensentwürfe. Es ermöglicht den Lernenden, die Verbindung von philosophischem Denken und religiöser Erfahrung exemplarisch an einer bedeutenden Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts nachzuvollziehen. Vor der Sichtung können die Lernenden ihre Vorstellungen zu den Fragen „Kann philosophisches Denken zum Glauben führen?“ oder „Wie hängen Wahrheitssuche und religiöse Erfahrung zusammen?“ diskutieren. Während der Rezeption bietet sich ein arbeitsteiliges Vorgehen an, bei dem einzelne Gruppen Aspekte wie Phänomenologie, Metaphysik, Konversion, Mystik, Klosterleben oder das Verhältnis von Judentum und Christentum untersuchen. Anschließend können die Ergebnisse in Form eines Lernplakats oder einer Concept Map zusammengeführt werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit Edith Steins Verständnis von Wahrheit und ihrer Überzeugung, dass philosophische Erkenntnis und Glaubensweg aufeinander bezogen sind. Im Unterricht können zudem Auszüge aus ihren Schriften oder Texte von Thomas von Aquin und Johannes vom Kreuz ergänzend herangezogen werden. Das Medium eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten zur ethischen und biografischen Reflexion, indem die Lernenden die Frage diskutieren, welche Bedeutung Überzeugungen und Glaubenshaltungen in Zeiten politischer Verfolgung und gesellschaftlicher Krisen besitzen. Auch für einen fächerübergreifenden Einsatz mit Philosophie oder Geschichte bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.4 Kirche im Wandel der Zeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 5. Hoffnungen, Visionen, Entwürfe, Utopien.

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