Der späte Schelling entwickelt eine umfassende Philosophie der Offenbarung und Mythologie, die die Vielfalt religiöser Traditionen erforscht, einschließlich Hinduismus und Buddhismus. Er betont einen monotheistischen Grundgedanken, der sich in verschiedenen Religionen verzweigt und zu eigenen Gottheiten führt. Schelling sieht in der Religionsgeschichte den Weg des menschlichen Geistes zum göttlichen Ursprung und zurück. Seine philosophische Methode integriert positive Offenbarung und mythologische Deutungen, wobei er das Systematische zugunsten einer geschichtlichen und existenziellen Herangehensweise hinterfragt.