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Hiob - Kurzfilm

Veröffentlichung:28.6.2017

Für den neuapostolischen Jugendtag 2017 von NRW durfte ich, über die Bibelgeschichte Hiob, einen Kurzfilm machen. Die Bibelgeschichte wurde auf moderne Art interpretiert und dargestellt.

Das Video erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, dessen Leben von mehreren schweren Schicksalsschlägen erschüttert wird. Nach einer zunächst glücklichen Lebensphase verliert er seinen Arbeitsplatz, muss den Tod seiner Freundin verkraften und erhält schließlich selbst die Diagnose eines Gehirntumors. Die Ereignisse führen ihn in eine tiefe persönliche und spirituelle Krise, in der er seinen Glauben infrage stellt und Gott mit seinem Leid konfrontiert. Im Zentrum steht die existenzielle Frage nach dem Warum des Leidens. Zugleich zeigt das Medium, dass Freundschaft, Gemeinschaft und zwischenmenschliche Unterstützung neue Hoffnung schenken können. Die Geschichte greift damit zentrale religiöse Fragen nach Leid, Vertrauen, Hoffnung und Gottes Gegenwart in Krisenzeiten auf.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Religionsunterricht in den Themenbereichen Theodizee, Leid, Krisenerfahrungen, Gottesbilder und Hoffnung. Die Lernenden werden mit einer lebensnahen Situation konfrontiert, die viele existenzielle Fragen berührt. Nach der Sichtung des Videos können zunächst die verschiedenen Schicksalsschläge gesammelt und die emotionalen Reaktionen der Hauptfigur analysiert werden. Anschließend bietet sich eine Auseinandersetzung mit der Frage an, wie Menschen auf Leid reagieren und welche Rolle Glaube, Gebet und Gemeinschaft in solchen Situationen spielen können. Besonders ergiebig ist die Diskussion über die Theodizeefrage: Warum lässt Gott Leid zu? Welche Antworten geben Religion, Philosophie und persönliche Glaubenserfahrungen? Die Lernenden können unterschiedliche Positionen vertreten und mit biblischen Leidensgeschichten wie Hiob oder den Klagepsalmen vergleichen. Kreative Methoden wie innere Monologe, Tagebucheinträge, Standbilder oder das Verfassen eines Briefes an Gott fördern die Perspektivübernahme und die persönliche Reflexion. Das Medium eröffnet zudem die Möglichkeit, über Resilienz, Solidarität und die Bedeutung sozialer Beziehungen in Krisenzeiten nachzudenken. Es fördert Empathie, ethische Urteilsfähigkeit und die Fähigkeit, existenzielle Fragen des Menschseins aus religiöser Perspektive zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.4 Dem Ganzen der Wirklichkeit begegnen – an Gott glauben.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.4 Theodizeefrage – ist der Glaube an einen allmächtigen und gütigen Gott (noch) möglich?.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 6. Was ist der Mensch? - Biblischer Zugang.

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

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