Der Einstieg gelingt über eine Bildbetrachtung.
Das Bild ist der Gang nach Emmaus, von Karl Schmidt Rudloff. Die Lernenden beschreiben das Bild und benennen passende Gefühle. Die Gefühle werden auf Wortkarten notiert. In einem weiteren Schritt formulieren die Lernenden persönliche Erfahrungen mit Dunkelheit und Einsamkeit. Auch diese werden auf Karten festgehalten.
Mit der Erzählung zur Niedergeschlagenheit der Jünger entsteht ein Bodenbild aus dunklen Fußspuren und Steinen. Damit wird die Verzweiflung der Jünger symbolisiert und anschaulich dargestellt. Die Gedanken und Gefühle der Jünger zum Tod Jesu werden ebenfalls auf Karten festgehalten.
Ein weiterer Schritt enthält eine Gruppenarbeit mit Standbildern zur persönlichen Umsetzung von Trauer und Verzweiflung.
In der zweiten Stunde der Sequenz werden die dunklen Fußspuren durch helle Fußspuren Jesu ergänzt. Jesus geht den Weg mit den Jüngern.
Ein weiterer Schritt enthält das Erkennen der Jünger. Sie begreifen dass Jesus mit ihnen geht und schöpfen Hoffnung. Hierzu wird der entsprechende Abschnitt vorgelesen. Die Kerze in der Mitte der Dunkelheit wird angezündet. Sie symbolisiert die Hoffnung. Der nächste Schritt enthält die Rückkehr der Jünger nach Jerusalem. Gefühle der Erleichterung und der Hoffnung werden thematisiert, welche sie den anderen Jüngern mitteilen. Auch hierzu werden Standbilder erstellt. Der nächste Schritt beschäftigt sich mit der Feier von Ostern und den Symbolen dazu. Hier wird die Parallele zu Symbolen der Hoffnung geschaffen. In einem letzten Schritt wird der eigene Lernfortschritt reflektiert.