Im Religionsunterricht bietet das Material vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit den Themen Leben, Tod, Hoffnung und Vertrauen. Die Lernenden können zunächst das Bild betrachten und beschreiben, welche Personen und Situationen dargestellt werden. Anschließend kann die biblische Geschichte gemeinsam gelesen, erzählt oder in Abschnitten erschlossen werden. Die Erzählung eröffnet Gesprächsanlässe über Erfahrungen von Trauer, Abschied und Trost sowie über die christliche Hoffnung auf neues Leben. Dabei sollte altersgerecht und sensibel vorgegangen werden, um unterschiedliche Erfahrungen der Lernenden zu berücksichtigen. Kreative Methoden wie Standbilder, Rollenspiele, Gedankenblasen oder das Schreiben eines Briefes aus der Sicht von Lazarus, Marta oder Maria ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Figuren und ihren Gefühlen. Ebenso können Symbole für Hoffnung gesammelt und gestaltet werden. Das Material eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten in der Fastenzeit, zur Vorbereitung auf Ostern sowie für Themenfelder rund um Hoffnung, Auferstehung und Gottes Handeln. Durch die Verbindung von Bildarbeit, kreativem Gestalten und theologischer Reflexion fördert das Medium die religiöse Deutungskompetenz und eröffnet einen lebensnahen Zugang zu zentralen Aussagen des christlichen Glaubens.