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Bistum PassauBischof Stefan Oster

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Bischof Stefan Oster

Der Heilige Geist - Credo 09.

Veröffentlichung:29.11.2023

Das Video erläutert den Abschnitt „Ich glaube an den Heiligen Geist“ aus dem christlichen Glaubensbekenntnis. Ausgehend von der Zeit der Kirche nach Himmelfahrt und Wiederkunft Christi beschreibt der Referent den Heiligen Geist als die tragende und belebende Kraft der Kirche. Der Heilige Geist wird als die dritte Person der Dreifaltigkeit vorgestellt, die Menschen befähigt, Gemeinschaft zu leben, Beziehungen zu vertiefen und Gott als liebenden Vater zu erfahren. Anhand lebensnaher Beispiele aus Familienunternehmen, Sportmannschaften und dem Arbeitsleben wird verdeutlicht, wie der Geist Menschen verbindet und über die Summe einzelner Fähigkeiten hinauswirken kann. Gleichzeitig wird zwischen dem Heiligen Geist und dem „Ungeist“ unterschieden, der Gemeinschaft auf Kosten anderer schafft oder Menschen voneinander trennt. Abschließend werden die Wirkungen des Heiligen Geistes in Sakramenten, insbesondere in Taufe, Firmung und Weihe, sowie das Bild der Salbung als Zeichen göttlicher Nähe und Stärkung erklärt.

Im dritten Teil des Credos bekennen wir: „Ich glaube an den Heiligen Geist.“ Wenn wir über Geister sprechen, denken wir oft an weiße, halbtransparente Wesen, die durch die Luft fliegen und mitunter Angst einflößen. Anders die Bezeichnung im Glaubensbekenntnis. Der Heilige Geist? Wer soll das sein?

Der Heilige Geist – so glauben wir – ist die eigentliche Kraft, die die Kirche beseelt und in der Zeit bewahrt. Ohne ihn sind wir verloren und hilflos. Er ist eine geheimnisvolle Kraft und zugleich die dritte Person in der Dreifaltigkeit: Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist. Und er ist das Band der Liebe zwischen Vater und Sohn. Aber was ist der Heilige Geist mit Blick auf uns?

Der Heilige Geist hilft uns, wahrhaftiger zu leben und befähigt Menschen, heilere Beziehungen zu führen. Wenn das so ist, wie kann es dann sein, dass unsere Kirche so aussieht, wie sie aussieht und man dort auch schlechte und verletzende Erfahrungen machen kann? Wie kann es sein, dass dort keine „heilige Welt“ herrscht?

Paulus sagt an einer Stelle, wir dürften glauben, dass der Heilige Geist wirklich am Werk ist, wenn wir lernen, zu Gott "Vater" zu sagen. Wir übernehmen so in gewisser Weise den Geist Jesu und lernen, mehr und mehr wir selbst zu werden und zugleich Einheit zu leben. Eine weitere Eigenschaft kommt dem Heilige Geist zu: Er schenkt Salbung. Was bedeutet das? Und wie kann die Salbung erlangt werden?

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Das Video eignet sich besonders für die Behandlung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, der Trinitätslehre sowie der Frage nach dem Wirken Gottes in der Welt. Es kann in den Jahrgangsstufen 8 bis 12 eingesetzt werden und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt der Lernenden. Die Stärke des Mediums liegt in der Verbindung theologischer Inhalte mit alltagsnahen Beispielen, die abstrakte Vorstellungen vom Heiligen Geist verständlich machen.

Als Einstieg kann die Lehrkraft die Frage stellen: „Was verstehen Menschen heute unter dem Begriff Geist?“ oder „Woran erkennt man den Geist einer Gemeinschaft?“ Die Lernenden sammeln Beispiele aus Schule, Familie, Sportverein oder sozialen Medien. Anschließend wird das Video angesehen und die Beispiele des Referenten werden herausgearbeitet.

Während der Sichtung können Arbeitsaufträge vergeben werden, etwa die Sammlung von Bildern und Vergleichen für den Heiligen Geist. In Partnerarbeit können die Lernenden untersuchen, welche Eigenschaften des Geistes durch die Beispiele eines Familienunternehmens, einer Fußballmannschaft oder einer gelungenen Gemeinschaft verdeutlicht werden.

Für die Vertiefung bietet sich eine Gegenüberstellung von Heiligem Geist und Ungeist an. Die Lernenden analysieren Situationen aus ihrem Alltag, in denen Gemeinschaft aufgebaut oder zerstört wird. Dabei kann diskutiert werden, ob Ausgrenzung, Mobbing, Lästern oder Gruppendruck Beispiele für „Ungeist“ darstellen. Die Reflexion fördert ethisches Urteilen und die Wahrnehmung sozialer Verantwortung.

Im Oberstufenunterricht kann der Beitrag mit neutestamentlichen Texten verbunden werden, beispielsweise mit den Geistesgaben bei Paulus oder dem Pfingstereignis. Auch die Frage nach der Bedeutung der Trinität für das christliche Gottesbild bietet sich zur theologischen Vertiefung an.

Methodisch eignet sich das Video für Gruppenarbeit, Think Pair Share, Placemat Verfahren oder eine strukturierte Debatte. Eine kreative Aufgabe könnte darin bestehen, dass die Lernenden Symbole oder moderne Bilder für den Heiligen Geist entwickeln und deren Aussagekraft begründen. Ebenso kann ein Transfer erfolgen, indem die Lernenden überlegen, wie der Geist Gottes heute in Schule, Familie, Kirche oder Gesellschaft erfahrbar werden könnte.

Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, das Thema Gemeinschaft und Beziehungsfähigkeit mit religiöser Bildung zu verbinden. Das Video regt dazu an, über die eigene Haltung gegenüber anderen Menschen nachzudenken und die Bedeutung von Respekt, Wertschätzung und Verantwortung für ein gelingendes Zusammenleben zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

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