Die ersten europäischen Philosophen - die sogenannten Vorsokratiker - werfen philosophische und wissenschaftliche Fragen auf, welche die abendländische Philosophie der gesamten Antike und weit darüber hinaus prägen. Die Vorsokratiker lösen sich von den Mythen ihrer Zeit und suchen nach eigenen, rationalen Erklärungen für die Welt und die Dinge in ihr.
Die Vorsokratiker, erste europäische Philosophen vor Sokrates, brachen mit mythologischen Erklärungen und suchten rationale Antworten auf Fragen zur Welt. Zwischen 600 v. Chr. und 380 v. Chr. entwickelten sie naturphilosophische Ansätze, besonders zur Frage nach dem Ursprung der Dinge. Themen wie Materie, Entstehung der Welt und Naturphänomene wurden erforscht. Hauptfiguren waren Thales, Anaximander, Pythagoras, Heraklit, Parmenides, Anaxagoras, Leukipp und Demokrit. Sophisten, wie Protagoras und Gorgias, lehrten Rhetorik und argumentative Fähigkeiten in Athen, wurden jedoch von Plato kritisiert. Sophisten betonten Relativismus in Moral und Wahrheit, fokussierten auf den Menschen und trugen zur Entwicklung von Ethik und Sprachwissenschaft bei.