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Lieblingsfach Religion

Lieblingsfach Religion

Eine Jugendliche im Widerstand

Veröffentlichung:7.6.2022

Dieses Video zeigt die Erlebnisse von religisen Menschen im Nationalsozialismus anhand eines biografischen Beispieles eine jungen Mädchens. Die Unterdrückung und Bespitzelung durch NS-Organisationen wie die Gestapo wird beschrieben. Das Mädchen Anna musste ohne seine Eltern in die Schweiz fliehen. Beide Eltern starben in Deutschland.

Als Zeugin Jehovas musste die junge Anna mit ihren Eltern in der Zeit des Nationalsozialismus sehr stark und mutig sein.

Das Video erzählt die bewegende Lebensgeschichte eines jungen Mädchens aus einer Familie der Zeugen Jehovas während der Zeit des Nationalsozialismus. Aus der Perspektive der Betroffenen wird geschildert, wie die Familie nach der Machtübernahme Adolf Hitlers zunehmend unter Druck gerät, weil sie aus religiöser Überzeugung den Hitlergruß verweigert und sich nicht dem nationalsozialistischen Weltbild unterordnet. Die Familie beteiligt sich heimlich an der Verbreitung verbotener religiöser Schriften und gerät dadurch ins Visier der Gestapo. Das Video beschreibt Verhaftungen, Verhöre, Überwachung und Fluchtversuche sowie die tiefen persönlichen Folgen der Verfolgung. Besonders eindrücklich wird deutlich, wie religiöse Überzeugungen Menschen dazu bewegen können, selbst unter Lebensgefahr an ihrem Glauben festzuhalten. Die Erzählung macht zugleich sichtbar, wie die nationalsozialistische Diktatur gegen religiöse Minderheiten vorging und welche Opfer diese Verfolgung forderte.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium in besonderer Weise für die Behandlung der Themen Gewissen, religiöse Freiheit, Verfolgung, Widerstand und Menschenwürde. Die Lernenden erhalten durch die biografische Erzählweise einen emotionalen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus und können die Auswirkungen politischer Unterdrückung auf das Leben einzelner Menschen nachvollziehen. Zu Beginn kann die Frage diskutiert werden, weshalb die Zeugen Jehovas den Hitlergruß ablehnten und welche Bedeutung religiöse Überzeugungen für ihre Entscheidungen hatten. Anschließend bietet sich eine Analyse der Handlungssituationen an, in denen die Familie zwischen Anpassung und Widerstand entscheiden musste. Methodisch eignen sich biografisches Lernen, Perspektivwechsel, Rollenspiele, Standbilder, Tagebucheinträge oder die Analyse historischer Quellen zur Verfolgung religiöser Gruppen im Dritten Reich. Die Lernenden können darüber hinaus reflektieren, welche Bedeutung Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit in demokratischen Gesellschaften besitzen und weshalb Minderheiten besonderen Schutz benötigen. Das Medium eröffnet außerdem die Möglichkeit, über Mut, Zivilcourage und die Bereitschaft nachzudenken, persönliche Nachteile für die eigenen Überzeugungen in Kauf zu nehmen. Im Rahmen ethischer Diskussionen können aktuelle Beispiele religiöser Verfolgung weltweit einbezogen werden. Dadurch wird eine Brücke zwischen historischem Lernen und gegenwärtigen Herausforderungen geschlagen. Das Video fördert Empathie, historisches Bewusstsein und die Fähigkeit zur ethischen Urteilsbildung und eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Nationalsozialismus, Menschenrechten und christlicher Verantwortung.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Video

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20.12.2023

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