Mitte der 1930er Jahre gründet die jüdische Lehrerin Leonore Goldschmidt im Herzen des damaligen Nazi-Berlins eine jüdische Schule, die für viele Kinder zum Schutzort wird. Der Film erzählt diese bisher unbekannte, aber bemerkenswerte Geschichte über die Judenverfolgung anhand von Spielfilmszenen und Zeitzeugenberichten von überlebenden Schülern, ergänzt durch einschlägiges Archivmaterial zu allen wichtigen historischen Ereignissen dieser Zeit.
Im Video FWU Institut für Film und Bild mit dem Titel „Judenverfolgung im Dritten Reich“ wird die Geschichte einer jüdischen Schule im nationalsozialistischen Deutschland erzählt. Im Mittelpunkt steht die Lehrerin Leonore Goldschmidt, die in Berlin eine Schule gründet, um jüdischen Kindern trotz zunehmender Ausgrenzung Bildung zu ermöglichen. Das Medium zeigt anschaulich die Lebensbedingungen jüdischer Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus und verdeutlicht anhand individueller Biografien die Auswirkungen von Diskriminierung, Verfolgung und Entrechtung. Dabei wird deutlich, wie Bildung zu einem Ort des Schutzes, aber auch des Widerstands werden kann.