Unterrichtsstunde: Die Idee einer Partnerschaft mit Gott
(90 Minuten)
I. Einführung (10 Minuten)
Begrüßung der Schüler und Vorstellung des Themas: Die Idee einer Partnerschaft mit Gott.
Vorführung des einführenden Videos (siehe oben).
Kurze Diskussion: Was haben die Schüler aus dem Video über die Partnerschaft mit Gott gelernt? Was hat sie überrascht oder beeindruckt?
II. Diskussion (20 Minuten)
Leitfragen für die Diskussion:
Was bedeutet es, eine Partnerschaft mit Gott zu haben?
Warum ist die Partnerschaft mit Gott in der Bibel wichtig?
Wie haben die Menschen in der Bibel diese Partnerschaft gelebt?
Welche Auswirkungen hatte das Versagen der Menschen auf die Partnerschaft mit Gott?
Wie kann Jesus als derjenige gesehen werden, der die Bundesbeziehungen erfüllt?
III. Praktische Anwendung (30 Minuten)
Gruppenarbeit: Die Schüler werden in kleine Gruppen aufgeteilt und erhalten jeweils eine der vier Bundesbeziehungen (Noah, Abraham, Volk Israel, König David). Ihre Aufgabe ist es, die Geschichte dieser Beziehung zu erarbeiten und die wichtigen Elemente herauszuarbeiten.
Jede Gruppe soll anschließend ihre Ergebnisse präsentieren und diskutieren, welche Bedeutung diese Bundesbeziehung für die Idee einer Partnerschaft mit Gott hat.
Die vier Bundesbeziehungen in der Bibel, die Gott mit Noah, Abraham, dem Volk Israel und König David eingegangen ist, zeigen verschiedene Aspekte der Partnerschaft mit Gott und haben jeweils ihre eigenen Merkmale. Hier ist eine Beschreibung der einzelnen Bundesbeziehungen:
Bund mit Noah:
Nach der Sintflut, als Gott die Welt von der menschlichen Verdorbenheit reinigte, schloss er einen Bund mit Noah. Gott versprach, die Erde nicht erneut zu zerstören, sondern einen Ort zu schaffen, an dem sie sicher zusammenarbeiten können. Noah musste dafür nichts tun, sondern er erhielt das Versprechen der Treue Gottes.
Bund mit Abraham:
Gott wählte Abraham aus und versprach ihm Segen, eine große Familie und ein Land, in dem sie aufblühen würden. Im Gegenzug sollte Abraham Gott vertrauen und seine Familie dazu anleiten, aufrichtig und gerecht zu leben. Doch Gottes Absicht ging über Abraham und seine Familie hinaus. Gott wollte alle Familien der Welt durch diese eine Familie segnen.
Bund mit dem Volk Israel:
Der Bund mit dem Volk Israel wurde mit dem gesamten Volk geschlossen. Gott gab ihnen bestimmte Gesetze und Gebote als Richtlinien für das Leben in Gemeinschaft als seine Partner. Wenn sie diese Gesetze befolgten, versprach Gott, sie zu segnen und sie zu einem Volk zu machen, das Gott vor dem Rest der Menschheit repräsentiert.
Bund mit König David:
Gott erwartete von König David und seinen Nachkommen, seine Partner zu sein und das Volk Israel anzuleiten, Gottes Gebote zu halten und gerecht zu handeln. Gott versprach, dass eines Tages einer von Davids Söhnen kommen würde, um Gottes Reich, Frieden und Segen zu allen Nationen zu bringen. Dies deutet auf die messianische Erwartung hin, die sich später in Jesus Christus erfüllt hat.
Diese vier Bundesbeziehungen zeigen, wie Gott durch verschiedene Personen und Gruppen eine Partnerschaft mit der gesamten Menschheit wiederherstellen wollte. Obwohl die Menschen immer wieder versagten und die Bundesbeziehungen brachen, offenbarte sich Gottes Treue und seine Absicht, seine Schöpfung und die Beziehung zu den Menschen wiederherzustellen. Jesus Christus wird als derjenige präsentiert, der alle diese Bundesbeziehungen erfüllt und einen neuen Bund mit Gott für alle Menschen ermöglicht.
IV. Präsentation der praktischen Anwendung (10 Minuten)
Jede Gruppe präsentiert ihre Ergebnisse und teilt ihre Erkenntnisse über die Bedeutung der jeweiligen Bundesbeziehung mit der gesamten Klasse.
V. Reflexion und Zusammenfassung (10 Minuten)
Kurze Reflexionsfragen:
Was haben die Schüler aus der praktischen Anwendung über die Idee einer Partnerschaft mit Gott gelernt?
Warum ist es wichtig, dass wir uns als Partner Gottes verstehen und unsere Verpflichtungen erfüllen?
Wie kann die Partnerschaft mit Gott unser Leben und unsere Beziehung zu anderen Menschen beeinflussen?
VI. Hausaufgabe (5 Minuten)
Die Schüler erhalten die Aufgabe, einen kurzen Aufsatz zu schreiben, in dem sie ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen zum Thema "Partnerschaft mit Gott" reflektieren. Sie sollen dabei auch darauf eingehen, wie sie diese Idee in ihrem eigenen Leben umsetzen können.
VII. Abschließende Worte (5 Minuten)
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der Unterrichtsstunde.
Ermutigung der Schüler, ihre eigenen Partnerschaften mit Gott zu entwickeln und zu pflegen.
VIII. Zusätzliche kreative Ideen
Rollenspiel: Die Schüler können Szenen aus den Bundesbeziehungen nachspielen und dabei die Perspektiven der verschiedenen Personen darstellen.
Liedtext schreiben: Die Schüler können in kleinen Gruppen einen Liedtext verfassen, der die Idee der Partnerschaft mit Gott zum Ausdruck bringt.
Kunstprojekt: Die Schüler können ein Kunstwerk erstellen, das ihre Vorstellung von einer Partnerschaft mit Gott darstellt und erklärt.