Fragen über Fragen: Johannes fragt (oder lässt fragen), wer dieser Jesus sei bzw. ob er tatsächlich der ersehnte Messias ist. Und er fragt das aus einer mehr als unkomfortablen Situation heraus: Er sitzt im Gefängnis. Und das, weil er selbst von Hoffnung und der Sehnsucht nach Befreiung gepredigt hat. Er sitzt also auf dem Scherbenhaufen seiner Hoffnung. Am absoluten Nullpunkt.
Im Video werden Fragen über Johannes den Täufer und Jesus gestellt. Johannes fragt aus seiner Gefängnissituation heraus, wer Jesus ist und ob er der ersehnte Messias ist. Obwohl Johannes auf dem Scherbenhaufen seiner Hoffnung sitzt, gibt er die Hoffnung nicht auf und ist überzeugt, dass Rettung naht. Jesus antwortet überzeugend und zeigt, dass Gottes Wesen mehr als eine Idee ist. Gottes Kommen in die Welt zeigt sich in realen und erfahrbaren Ereignissen, in denen Liebe sichtbar wird. Jesus verkörpert die gelebte Liebe in Menschengestalt. Die Botschaft ermutigt dazu, die Hoffnung niemals aufzugeben. Jesus stellt auch Gegenfragen an die Menschen und zeigt, dass das Berichten von Gottes Kommen Mut und Wagnis erfordert. Es geht um das Brechen des Weges für Gottes Liebe in aller Zerbrechlichkeit. Die Liebe will in die Welt kommen und verändert Realitäten. Die Göttlichkeit dieser Liebe bietet Hoffnung, selbst über den Tod hinaus. Am Ende wird betont, dass die alles entscheidende Frage ist, wer wir selbst sein wollen und werden.