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Die Bibel to go | Sommers Weltliteratur

Die Bibel to go | Sommers Weltliteratur

Der zweite Brief des Paulus an die Korinther

Veröffentlichung:4.7.2021

„Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“ - Nein, das meint er nicht so, lesen generell ist super, es geht hier mehr um Gottes Geist als beste Empfehlung für einen Apostel, aber schauen Sie sich den Kontext selber an, wenn SOMMERS WELTLITERATUR den Zweiten Korintherbrief in sechs Minuten zusammenfasst.

Der Ärger mit der Gemeinde in Korinth hat nach dem ersten Brief nicht aufgehört, die Korrespondenz zieht sich noch länger hin. Paulus schreibt einen (leider verloren gegangenen) „Tränenbrief“ an die Korinther, als er selbst in Ephesus eine Krise hat (möglicherweise sitzt er dort im Knast) und lässt ihn von seinem Mitarbeiter Titus den Korinthern überbringen. Anschließend will er eigentlich selbst zu ihnen, entscheidet sich aber um und geht nach Makedonien. Hier erreicht ihn Titus mit der Antwort der Korinther - sie bitten Paulus um Verzeihung. Paulus ist hocherfreut und schreibt einen weiteren Brief an die Gemeinde - und das ist der vorliegende Brief. Gut, vielleicht waren es auch zwei, die später zusammengeklebt wurden - wie auch immer. Inhaltlich erklärt der Apostel, wie er seinen Job versteht, vor allem wirbt er für die göttliche Crazyness, die größte Macht durch die größte Schwäche auszudrücken. Er wirbt für eine Geldsammlung zugunsten der Jerusalemer Gemeinde, warnt vor falschen „Superaposteln“ in Korinth und wird noch einmal ganz persönlich, indem er von einer Krankheit berichtet, die ihn besonders gut zum Apostel qualifiziert.

Das Video bietet eine anschauliche und humorvolle Einführung in den Zweiten Korintherbrief des Paulus. Im Mittelpunkt stehen die schwierige Beziehung zwischen Paulus und der Gemeinde in Korinth sowie die Bemühungen um Versöhnung nach vorangegangenen Konflikten. Das Medium thematisiert Trost und Hoffnung in Krisenzeiten, die Bedeutung von Versöhnung, die Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem, die Verteidigung des apostolischen Amtes des Paulus und seine Auseinandersetzung mit konkurrierenden Predigern. Besonders eindrücklich werden die persönlichen Erfahrungen des Apostels geschildert, darunter Verfolgungen, Leiden, Schwäche und die Überzeugung, dass Gottes Kraft gerade in menschlicher Schwäche wirksam wird. Das Video vermittelt damit einen lebendigen Einblick in einen der persönlichsten Briefe des Paulus und verdeutlicht zentrale Aspekte seiner Theologie und seines Selbstverständnisses als Apostel.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders zur Behandlung der Person des Paulus und seiner theologischen Grundüberzeugungen. Das Video eröffnet Lernenden einen gut verständlichen Zugang zu den komplexen Hintergründen des Zweiten Korintherbriefes und macht deutlich, dass christlicher Glaube auch von Konflikten, Enttäuschungen und Versöhnungsprozessen geprägt ist. Didaktisch bietet sich eine Auseinandersetzung mit den Themen Schwäche und Stärke an. Lernende können untersuchen, weshalb Paulus seine Leiden nicht verschweigt und wie seine Aussage verstanden werden kann, dass Gottes Kraft in der Schwäche zur Vollendung kommt. Ebenso eignet sich das Medium zur Reflexion über gelingende Versöhnung und den Umgang mit Konflikten in Gemeinschaften. Gruppenarbeiten können unterschiedliche Themenbereiche des Briefes erschließen, etwa Trost und Hoffnung, Versöhnung, christliche Verantwortung, Solidarität oder das Selbstverständnis des Apostels. Besonders gewinnbringend ist die Diskussion über die Frage, welche Eigenschaften glaubwürdige Führungspersönlichkeiten besitzen und ob Schwächen verborgen oder offen angesprochen werden sollten. Die im Video dargestellte Kollekte für Jerusalem ermöglicht zudem eine Verbindung zu aktuellen Fragen globaler Solidarität und sozialer Verantwortung. Für die gymnasiale Oberstufe bietet sich darüber hinaus eine vertiefte Analyse der paulinischen Theologie von Kreuz, Leiden und Versöhnung an. Das Medium fördert dabei sowohl die historische Einordnung neutestamentlicher Texte als auch die persönliche und ethische Reflexion der Lernenden.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

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Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

12.1 / 2. Der Geist Jesu Christi als Lebensprinzip der Gemeinde.

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