„Da taten die Israeliten, was dem Herrn missfiel, und dienten den Baalen und verließen den Herrn (…) So entbrannte denn der Zorn des Herrn über Israel, und er gab sie in die Hand von Räubern.“ - auf diese Weise kommen die Israeliten immer wieder in die Klemme in diesem Buch und die Richter müssen es dann wieder richten. SOMMERS WELTLITERATUR fasst viele Jahrzehnte in übersichtlichen 10,5 Minuten zusammen.
Bei der Eroberung des Gelobten Landes haben die Israeliten nicht wie eigentlich von Gott vorgesehen alle Einheimischen getötet. Das führt dazu, dass das auserwählte Volk immer wieder deren Götter, die Baale, anbetet, weshalb Gott die Israeliten dann damit straft, fremden Herrschern in die Hände zu fallen. Zu den Richtern, die die Israeliten jeweils retten, gehören die musikalische Debora, Gideon, der selber Götzenbildern nicht abgeneigt ist, dann Jeftah, der einen unglücklichen Deal mit Gott eingeht und schließlich Frisörhasser Simson, der einmal zu oft einer Frau vertraut. Den Abschluss des Buches der Richter aber bildet „Die Schandtat zu Gibea“, eine der schrecklichsten Geschichten der ganzen Bibel.