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Misereor

Misereor

Hände handeln – wie handeln wir?

Veröffentlichung:1.3.2023

Die Unterrichtseinheit "Hände handeln wie wir handeln" mit 28 Seiten thematisiert das Heilige und was Menschen heilig ist. Dabei wird vor allen Dingen auf die Erde als bedeutendes gut für die ganze Menschheit eingegangen.

Das Medium „Hände handeln – wie handeln wir?“ (Materialien zum Hungertuch 2023/2024) stellt vielfältige Unterrichtsmodelle und Aktionen zum aktuellen Hungertuch von Misereor vor. Ausgangspunkt ist das von Emeka Udemba gestaltete Hungertuch „Was ist uns heilig?“, eine farbintensive Collage aus Zeitungsschnipseln, die eine von mehreren Händen gehaltene und zugleich gefährdete Erdkugel zeigt. Das Material bietet ausgearbeitete Unterrichtsskizzen für Grundschule und Sekundarstufe I, die Bildbetrachtung, kreative Gestaltungsaufgaben, performative Elemente (Standbild, Ballspiel), digitale Methoden (z.B. Kartenabfrage-Tools), Gebet und biblische Bezüge (u.a. Gen 1,26–31; Psalm 104) miteinander verbinden. Zeitung als Material und Symbol für Wirklichkeit, Nachrichtenlage, Fakten und Fakes zieht sich leitmotivisch durch alle Bausteine. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Frage auseinander, was ihnen „heilig“ ist, wie sie Verantwortung für die Schöpfung übernehmen können und wo menschliches Handeln zwischen Bewahren, Loslassen und Zerstören steht (vgl. Materialien zum Hungertuch 2023/2024, S. 1–28

Products

Didaktisch eröffnet das Medium einen vielschichtigen Zugang zu zentralen Themen des katholischen Religionsunterrichts: Schöpfungsverantwortung, Menschenwürde, Solidarität, Bewahrung der Schöpfung, Gewissensbildung und Handlungsorientierung. Methodisch empfiehlt sich ein mehrphasiges Vorgehen: Zunächst eine stille, ästhetische Bildbegegnung („Ich sehe – ich denke – ich fühle“), um subjektive Wahrnehmung ernst zu nehmen und religiöse Sprachfähigkeit zu fördern. Daran anschließend können Deutungsimpulse und Hintergrundinformationen zum Künstler und zur Tradition der Hungertücher treten, um Sachkompetenz aufzubauen. Kreative Umsetzungsformen – etwa das Gestalten einer „Klassen-Erdkugel“ aus Zeitungspapier, Collagen mit „Trostpflastern“ für die verwundete Erde oder das Schreiben eigener Zeitungsartikel („Good news“) – fördern personale und soziale Kompetenz sowie die Verbindung von Kopf, Herz und Hand. Performative Methoden wie Standbilder oder das „Spielball Erde“-Setting verdeutlichen leiblich erfahrbar die Fragilität und Verantwortung für die Welt. In höheren Klassen kann die Verknüpfung mit dem biblischen Schöpfungsbericht eine theologische Vertiefung leisten, indem Anfang, Auftrag und Zukunftsperspektive reflektiert werden. Gebetsformen (Wechselgebet, Gebetsball, eigenes „Gebet für unsere Erde“) ermöglichen spirituelle Aneignung und liturgische Einbettung, etwa in eine Schulandacht oder eine Fastenaktion. Differenzierung gelingt durch offene Aufgabenformate, Partner- und Gruppenarbeit sowie durch den Einsatz digitaler Tools zur anonymen Beteiligung. Insgesamt empfiehlt sich, das Medium nicht nur kognitiv, sondern handlungs- und projektorientiert einzusetzen, sodass aus der Bildbetrachtung konkrete Schritte schulischen und persönlichen Engagements erwachsen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.4 Gemeinsam Kirche sein. Frühe Kirche und Gemeinde heute.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

Text, Bild

urheberrechtlich geschützt

16.3.2023

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Unterrichtseinheit

Menschen & Welt

Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren ,Kommunizieren und Kooperieren ,Produzieren und Präsentieren ,Analysieren und Reflektieren

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