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Die Geschichte Israels

Veröffentlichung:29.12.2019

Das Volk Israel gibt es schon seit mehr als 2.000 Jahren - der Staat Israel existiert allerdings noch nicht einmal ein Jahrhundert lang. Die Geschichte des Landes ist geprägt von Auseinandersetzungen und Kriegen und immer wieder spielt auch das Thema Religion eine große Rolle. Man spricht vom sogenannten Nahostkonflikt; in den Israel involviert ist. Aber: Warum eigentlich? Und was sollte man wissen über die Geschichte des Landes, in dem, laut Bibel, Milch und Honig fließt? Darum geht es in diesem Video.

Das Video bietet einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des modernen Staates Israel und erklärt zugleich die historischen Hintergründe des sogenannten Nahostkonflikts. Ausgangspunkt ist die Zerstreuung des jüdischen Volkes seit der Antike und die lange Zeit ohne eigenen Staat. Im 19. Jahrhundert entsteht mit dem Zionismus die Idee einer nationalen Heimstätte, die schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg zur Staatsgründung Israels im Jahr 1948 führt. Das Medium zeigt, dass diese Gründung von Beginn an mit Konflikten verbunden ist, insbesondere mit der arabischen Bevölkerung in der Region. Es werden wichtige Ereignisse wie Kriege, Fluchtbewegungen und politische Entwicklungen dargestellt, ebenso wie die Rolle internationaler Akteure und Friedensbemühungen. Zugleich wird deutlich, dass bis heute keine dauerhafte Lösung gefunden wurde und dass Gewalt, Misstrauen und politische Spannungen den Konflikt weiterhin prägen.

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Im Religionsunterricht kann dieses Medium vor allem in höheren Klassenstufen eingesetzt werden, da es komplexe historische und politische Zusammenhänge behandelt. Es eignet sich besonders für Themenbereiche wie Judentum, Geschichte Israels, Nahostkonflikt, Frieden und Gerechtigkeit. Didaktisch ist es wichtig, den Lernenden zunächst eine Orientierung zu geben, da die Vielzahl an Informationen schnell überfordernd wirken kann. Eine strukturierende Vorentlastung mit zentralen Begriffen wie Diaspora, Zionismus, Staatsgründung, Palästinenser und Zwei Staaten Lösung ist daher sinnvoll. Methodisch bietet sich an, das Medium abschnittsweise zu erschließen und die Inhalte in Form einer Zeitleiste oder eines Schaubildes zu sichern. Lernenden können in Gruppen einzelne historische Phasen bearbeiten und anschließend ihre Ergebnisse vorstellen. Besonders wichtig ist eine multiperspektivische Herangehensweise, da der Konflikt unterschiedliche Sichtweisen umfasst. Hier können Lernenden verschiedene Positionen nachvollziehen und lernen, diese zu respektieren, ohne vorschnell zu urteilen. Ebenso kann die Frage nach Frieden und Versöhnung im Mittelpunkt stehen, etwa durch die Analyse von Friedensplänen oder durch das Entwickeln eigener Ideen für Konfliktlösungen. Die Lehrkraft sollte dabei stets darauf achten, dass Diskussionen sachlich bleiben und keine einseitigen Schuldzuweisungen entstehen. Das Medium bietet zudem die Möglichkeit, aktuelle Nachrichten besser zu verstehen und historische Hintergründe einzuordnen. Insgesamt fördert es die politische Urteilsfähigkeit, die Dialogkompetenz und das Verständnis für komplexe globale Zusammenhänge.

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10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

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10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

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