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Misereor

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Misereor-Hungertuch: "Was ist uns heilig?"

Veröffentlichung:18.11.2022

Dieses Video untersucht, wie christliche Kunst das Denken und Fühlen von Menschen positiv beeinflussen kann. Orte christlicher Kunst sollen Orte der Begegnung und des Dialogs sein, wo neue Ideen zur Umsetzung von mehr Nächstenliebe und Menschlichkeit in der Welt entwickelt und verbreitet werden. Die Fastenaktion von Misereor 2023 soll einen solchen Umgang mit Kunst, den Menschen und der Welt fördern.

Was ist uns noch heilig? Was ist unverfügbar? Was tasten wir nicht an? Was ist uns das Leben wert?

Das Video stellt einen Künstler und Aktivisten aus Nigeria vor, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt und sich mit Fragen globaler Gerechtigkeit, kultureller Begegnung und nachhaltiger Entwicklung beschäftigt. Ausgehend von aktuellen Herausforderungen wie Krieg, Klimakrise und Pandemie thematisiert das Medium die enge Verflechtung globaler Krisen und stellt die Leitfrage „Was ist uns heilig?“. Dabei wird gefragt, welche Werte, Lebensgrundlagen und Grenzen geschützt werden müssen, damit ein gutes Leben für Menschen, Tiere und die Umwelt möglich bleibt. Der Künstler beschreibt seine Erfahrungen als Mensch mit afrikanischen Wurzeln in Deutschland und betont die Bedeutung von Identität, kultureller Vielfalt und gegenseitigem Respekt. Gleichzeitig stellt er innovative Kunstprojekte vor, die Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander ins Gespräch bringen sollen. Kunst erscheint dabei als Raum für Begegnung, Dialog und gesellschaftliche Veränderung. Das Video lädt dazu ein, das eigene Konsumverhalten, den Umgang mit der Natur und die Verantwortung für die gemeinsame Zukunft kritisch zu hinterfragen.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Möglichkeiten zur Bearbeitung zentraler Themen der religiösen und ethischen Bildung. Es eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Schöpfungsverantwortung, globaler Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, kultureller Vielfalt, Identität und gesellschaftlichem Engagement. Als Einstieg kann die Leitfrage „Was ist uns heilig?“ aufgegriffen werden. Die Lernenden können zunächst persönliche Antworten formulieren und anschließend darüber diskutieren, welche Werte und Güter für Menschen unverzichtbar sind. Während der Rezeption des Videos bietet sich die Erstellung einer Übersicht über die verschiedenen Krisen und deren Zusammenhänge an. Die Lernenden können analysieren, wie ökologische, soziale und politische Probleme miteinander verbunden sind und welche Verantwortung daraus erwächst. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Rolle von Kunst als Mittel gesellschaftlicher Kommunikation und Veränderung. In Gruppenarbeiten können die Lernenden untersuchen, wie Kunst Brücken zwischen Menschen und Kulturen bauen kann. Ebenso bietet sich die Reflexion über Migration, kulturelle Identität und Erfahrungen von Ausgrenzung oder Anerkennung an. Aus religiöser Perspektive lassen sich Bezüge zur Bewahrung der Schöpfung, zur Menschenwürde und zur Verantwortung für die Weltgemeinschaft herstellen. Methodisch eignen sich philosophische Gespräche, Bildanalysen, kreative Gestaltungsaufgaben, Zukunftswerkstätten oder die Entwicklung eigener Projekte zu den Fragen nachhaltigen Lebens. Das Video fördert die Fähigkeit der Lernenden, globale Herausforderungen zu verstehen, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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