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3 Minuten Katechismus | Kathmedia

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Folge 54 - Warum gibt es die Kirche überhaupt?

Veröffentlichung:9.12.2015

Dieses Video stellt das Selbstverständnis und den Auftrag der katholischen Kirche heraus. Dabei wird die Beziehung zwischen Gott und der Kirche herausgestellt. Die Geschichte zwischen einem schenkenden Sohn und einem beschenkten Vater verdeutlicht dies. Der Sohn, die Menschen hätten allein nichts erreichen können. Der Vater hat das Geschenk bezahlt. Gott braucht den Menschen nicht, doch der Mensch darf mitwirken. Gott bevormundet den Menschen nicht, er ertüchtigt ihn Gutes zu tun und sich zu verbessern in der Nachfolge Jesu. Dabei hilft die Kirche. Gott will die Kirche, damit Menschen in ihr mitarbeiten am Erlösungswerk gegen die Sünde. Gott braucht die Kirche nicht, aber wird brauchen, die Kirche zu unserem Heil.

Das Video geht der Frage nach, warum es die Kirche überhaupt gibt, und beantwortet diese anhand einer anschaulichen Geschichte. Erzählt wird von einem Jungen, der seinem Vater ein Geschenk machen möchte, dafür aber auf die Hilfe seines Vaters angewiesen ist. Der Vater stellt ihm das Geld zur Verfügung, begleitet ihn beim Kauf und hilft ihm dabei, das Geschenk zu erreichen. Dennoch bleibt es das Geschenk des Sohnes, weil dieser aktiv daran beteiligt ist. Diese Geschichte wird auf die Beziehung zwischen Gott und den Menschen übertragen. Das Video verdeutlicht, dass Gott die Kirche nicht deshalb geschaffen hat, weil er auf sie angewiesen wäre. Vielmehr ermöglicht er den Menschen, an seinem Heilswerk mitzuwirken. Die Kirche wird als Ort beschrieben, an dem Menschen Gottes Liebe erfahren, weitergeben und selbst an der Erlösung der Welt mitarbeiten können. Auf diese Weise wird die Kirche als Geschenk Gottes an die Menschen verstanden, das ihnen hilft, zu wachsen, Verantwortung zu übernehmen und in Gemeinschaft mit Gott zu leben.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video einen gut verständlichen Zugang zu einer grundlegenden theologischen Frage. Viele Lernende fragen sich, warum es überhaupt Kirche gibt und ob Religion nicht auch ohne kirchliche Gemeinschaft gelebt werden könnte. Das Video eröffnet hier einen interessanten Perspektivwechsel, indem es die Kirche nicht zuerst als Institution, sondern als Möglichkeit der Mitwirkung am Handeln Gottes versteht. Als Einstieg kann die Geschichte des Jungen und seines Vaters gemeinsam analysiert werden. Die Lernenden können überlegen, warum der Vater seinem Sohn nicht einfach selbst ein Geschenk gekauft hat und welche Bedeutung die aktive Beteiligung des Sohnes besitzt. Anschließend lässt sich die Übertragung auf das Gottesbild des Christentums erarbeiten. Methodisch eignet sich das Video besonders für die Arbeit mit Gleichnissen und Symbolgeschichten. Die Lernenden können die einzelnen Elemente der Erzählung entschlüsseln und deren Bedeutung für das Verständnis von Kirche herausarbeiten. Darüber hinaus bietet sich eine Diskussion über die Frage an, ob Menschen Gemeinschaften benötigen, um Werte zu leben und Verantwortung zu übernehmen. Die Lernenden können Beispiele aus Vereinen, Familien, Schulen oder anderen sozialen Gruppen heranziehen und mit der Funktion der Kirche vergleichen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit dem Gedanken, dass Menschen nicht nur Empfänger von Hilfe sind, sondern selbst Mitgestaltende werden können. Dadurch wird die Kirche als Raum gemeinschaftlicher Verantwortung und aktiver Mitwirkung erfahrbar. Kreative Methoden wie Rollenspiele, Standbilder oder die Entwicklung eigener Gleichnisse können das Verständnis zusätzlich vertiefen. Das Video fördert damit sowohl theologisches Lernen als auch die Reflexion über Gemeinschaft, Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Bedeutung von Zusammenarbeit.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

12.1 / 2. Der Geist Jesu Christi als Lebensprinzip der Gemeinde.

12.1 / 4. Das Selbstverständnis von Kirche und sein Wandel unter dem Anspruch und der Herausforderung durch die Moderne.

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