Dieses Video stellt die Kanonisierung der Bibel vor. Texte Diagnostiker wurden nicht in den Kanon übernommen. Gründe dafür werden benannt warum die Bibel mit ihren Büchern so aufgebaut ist wie wir sie heute vorfinden.
Das Video beschäftigt sich mit der Frage, wie die Schriften des Neuen Testaments ausgewählt wurden und warum manche frühchristlichen Texte in der Bibel enthalten sind, andere jedoch nicht. Es wird erläutert, dass die Bibel nicht als fertiges Buch vom Himmel gefallen ist, sondern das Ergebnis eines langen Überlieferungsprozesses darstellt. Nach dem Wirken Jesu bewahrten seine Jünger seine Worte und Taten zunächst mündlich und später schriftlich. Daraus entstanden die Evangelien, Briefe und weitere Schriften des Neuen Testaments. Gleichzeitig entstanden in den ersten Jahrhunderten zahlreiche andere Texte, darunter das Judasevangelium, das Thomasevangelium oder die Petrusapokalypse. Das Video erklärt, dass viele dieser Schriften von religiösen Strömungen beeinflusst waren, insbesondere vom Gnostizismus, und deshalb nicht mit der ursprünglichen apostolischen Verkündigung übereinstimmten. Für die Aufnahme in den Kanon des Neuen Testaments waren vor allem zwei Kriterien entscheidend: die Verbindung zu den Aposteln und die dauerhafte Verwendung der Schriften in den frühen christlichen Gemeinden und ihren Gottesdiensten.