Der Einstieg gelingt über eine Bildanalyse. Dabei schwebt Gottes Geist als Taube über einer Reihe Personen. Diese zeigen Formen von Nächstenliebe. Die drei runden Bildeinschnitte darunter zeigen Antiformen, wie die Beziehung zwischen Menschen, zwischen Menschen und Kirche nicht sein sollte.
Im nächsten Schritt wird das Gleichnis vom Samariter untersucht. Der Begriff des "Nächsten" wird entwickelt. Der persönlich nächste und die daraus resultierenden Aufgaben werden gesammelt.
Der Vorrang der Hilfe vor dem Einhalten der Gesetze des Sabbatgebotes wird über Textanalyse erfasst. Fünf Fragestellungen leiten dies an.
Ein weiterer Schritt untersucht eine Collage, auf ihre Anthropologischen aussagen. Was macht das Menschsein aus? Partnerschaft, Liebe, Tierliebe und Achtsamkeit und begrenzte Lebenszeit sind die Hauptthemen. Weitere Aspekte können ergänzt werden.
Im nächsten Schritt wird der Begriff Menschlichkeit auf Basis von vier Philosophen in Form von Zitaten untersucht. Dabei wird auf die Gottesebenbildlichkeit Bezug genommen. Auch die Demut und Geschöpflichkeit wird angesprochen. Das Anstreben des christlichen Ideals in der Figur Jesu soll Ziel des christlichen Menschen sein. Es kann nicht in Gänze erreicht werden, doch das ist auch nicht nötig.
In einem abschließenden Schritt wird das Bild von Vincent van Gogh analysiert und die vorher ermittelten Inhalte werden darin wiedergefunden. Der Samariter hilft, während der Levit und weggeht und die dritte Person in der Ferne verschwindet. Auch die Anstrengungen des Samariters ist deutlich zu sehen.