Dieses Video ist Teil eines Zyklus aus 13 Videos, welche die Passion Christi und die Teile des Kreuzweges sowie die Grablegung abbilden. Die gesprochenen Texte beschreiben Gefühle zu den einzelnen Stationen des Kreuzwegs und bieten Anregung zur Reflexion des eigenen Lebensweges: Perfektionismus, Leiden, Leben akzeptieren, wie es ist, Überlebende. Jeder hat einen Leidensweg. Die Realität bricht herein...
Die Videos entstanden als Schulprojekt in Verbindung mit einem Oberstufenjahrgang, der auch die Schauspieler gestellt sowie die Entwicklung und Umsetzung des Projektes und die erstaunliche Farbgebung durchgeführt hat.
Das Medium beschreibt in eindrucksvoller und poetischer Sprache die unterschiedlichen Leidenswege von Menschen. Genannt werden Menschen, die missverstanden, unterdrückt oder unzufrieden sind, Menschen in Armut, Menschen mit überhöhten Erwartungen an sich selbst sowie Personen, die Verluste erlitten haben oder sich auf den Tod vorbereiten. Auch Kriegsopfer, Überlebende, Zurückbleibende und Menschen, die sich einsam fühlen oder die Freude am Leben verloren haben, werden angesprochen. Das Medium verdeutlicht, dass Leid eine universelle menschliche Erfahrung ist, die jedoch in sehr unterschiedlichen Formen auftritt. Die dargestellten Bilder von steinigen Wegen, dunklen Pfaden, Klippen und scheinbar endlosen Strecken veranschaulichen die Vielfalt menschlicher Lebenssituationen und Herausforderungen.