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 Heiligenportraits | Katholisch.de

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Perpetua und Felicitas kurz erklärt. Heiligenportraits.

Veröffentlichung:7.3.2021

Die eine wohlhabend, die andere ihre Sklavin: Als ersten Märtyrerinnen kommt Perpetua und Felicitas sogar ein Platz im Ersten Hochgebet zu. Weshalb ihre Namen dennoch selten in der Eucharistiefeier erwähnt werden, erfahren Sie im Video.

Während ihrer Vorbereitung auf die Taufe wurden Perpetua und Felicitas ins Gefängnis geworfen und empfingen dort das Sakrament. Anlässlich des Geburtstags des Sohnes von Kaiser Septimius Severus wurden sie wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen. Wie durch ein Wunder überlebten sie. Anschließend drohte ihnen der Tod durch den Dolch. Der Überlieferung nach richtete Perpetua zunächst ihre Haare, um ordentlich in das Reich Gottes überzugehen, und half dann dem Henker sogar. Noch im Gefängnis hatte Felicitas einen Sohn geboren, der später bei einer christlichen Familie aufwuchs.

Perpetua und Felicitas kommt im Ersten Hochgebet eine besondere Rolle zu: Neben fünf weiteren Frauen werden sie dort erwähnt. Ihre Nennung ist aber optional.

Das Video stellt die Lebensgeschichte der heiligen Perpetua und Felicitas vor, die zu den bekanntesten Märtyrerinnen des frühen Christentums zählen. Der Überlieferung zufolge lebten sie im zweiten beziehungsweise frühen dritten Jahrhundert nach Christus in der Nähe von Karthago im heutigen Tunesien. Während Perpetua aus einer wohlhabenden Familie stammte, lebte Felicitas als Sklavin. Beide Frauen hatten sich dem christlichen Glauben zugewandt und bereiteten sich als Katechumeninnen auf die Taufe vor. Aufgrund ihres Glaubens wurden sie verhaftet und inhaftiert. Das Video schildert ihre Taufe im Gefängnis, die Geburt von Felicitas' Tochter kurz vor ihrer Hinrichtung sowie ihr standhaftes Auftreten angesichts von Verfolgung und Tod. Darüber hinaus wird ihre besondere Bedeutung für die christliche Erinnerungskultur und ihre bis heute andauernde Verehrung in der Kirche hervorgehoben.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders zur Behandlung der Themen frühes Christentum, Christenverfolgung, Märtyrertum und christliche Identität. Lernende können anhand der Lebensgeschichten von Perpetua und Felicitas untersuchen, welche Bedeutung der christliche Glaube für Menschen in Zeiten von Verfolgung und Bedrohung haben kann. Das Video eröffnet zudem die Möglichkeit, über Mut, Gewissensfreiheit und das Einstehen für eigene Überzeugungen nachzudenken. Besonders interessant ist die unterschiedliche gesellschaftliche Herkunft der beiden Frauen, die verdeutlicht, dass der christliche Glaube soziale Grenzen überwinden konnte. Methodisch bietet sich zunächst die Erarbeitung der historischen Hintergründe der Christenverfolgungen im Römischen Reich an. Anschließend können die Lernenden analysieren, warum die Geschichten von Märtyrerinnen und Märtyrern über Jahrhunderte hinweg weitergegeben wurden. Die Darstellung von Perpetua und Felicitas ermöglicht außerdem Gespräche über Gleichberechtigung, die Rolle von Frauen in der frühen Kirche und die Bedeutung von Gemeinschaft im Glauben. Kreative Zugänge können durch Rollenspiele, Tagebucheinträge aus der Perspektive der beiden Frauen oder die Gestaltung einer modernen Gedenkfeier für Menschen erfolgen, die heute wegen ihrer Überzeugungen verfolgt werden. In höheren Jahrgangsstufen bietet sich darüber hinaus eine Auseinandersetzung mit Fragen der Religionsfreiheit, Menschenrechte und Zivilcourage an. Die Erwähnung der beiden Frauen im Ersten Hochgebet der katholischen Kirche eröffnet zudem die Möglichkeit, die Bedeutung von Erinnerung und liturgischer Tradition im Christentum zu untersuchen. Durch die Verbindung von Kirchengeschichte, Ethik und Glaubensreflexion eröffnet das Video vielfältige Möglichkeiten für einen anspruchsvollen und lebensweltbezogenen Religionsunterricht.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Gott ruft Menschen in seinen Dienst

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