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 Heiligenportraits | Katholisch.de

Heiligenportraits | Katholisch.de

Edith Stein kurz erklärt. Heiligenportraits.

Veröffentlichung:9.8.2022

Jüdin, Atheistin, Katholikin – Edith Stein hat sich in ihrem Leben häufig mit dem Glauben beschäftigt. Zusammen mit anderen Konvertiten jüdischer Abstammung wurde sie von den Nationalsozialisten nach Auschwitz gebracht und vor 80 Jahren ermordet. Edith Stein wuchs in einer jüdischen Familie auf, sah sich ab ihrem 15. Lebensjahr als Atheistin und wurde im Studium schließlich katholisch. Später lehrte sie an einer Klosterschule und wurde sogar selbst Karmelitin. Zu ihren Lebzeiten setzte sie sich vor allem für Frauenrechte ein. Die Biografie der heiligen Teresa von Ávila inspirierte sie besonders.

Das Medium stellt das Leben und Wirken von Edith Stein vor, einer bedeutenden katholischen Philosophin, Pädagogin, Frauenrechtlerin und Ordensfrau jüdischer Herkunft. Der Beitrag zeichnet ihren Lebensweg von der Geburt im Jahr 1891 in einer jüdischen Familie über ihre Hinwendung zum Atheismus und ihr Philosophiestudium bis zu ihrer Konversion zum katholischen Glauben nach. Dabei werden ihr wissenschaftliches Wirken, ihr Einsatz für die Rechte von Frauen sowie ihr Eintritt in den Karmelitenorden dargestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verfolgung Edith Steins durch das nationalsozialistische Regime, ihrer Deportation nach Auschwitz und ihrer Ermordung im Jahr 1942. Abschließend werden ihre Seligsprechung und Heiligsprechung sowie ihre Bedeutung für den christlich jüdischen Dialog hervorgehoben.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium besonders zur Behandlung von Biografien bedeutender christlicher Persönlichkeiten, zur Auseinandersetzung mit Glaubenswegen sowie zur Reflexion über die Beziehung zwischen Judentum und Christentum. Lernende können anhand der Lebensgeschichte Edith Steins untersuchen, wie persönliche Erfahrungen religiöse Überzeugungen beeinflussen und welche Bedeutung Gewissensentscheidungen im Leben eines Menschen haben. Das Video bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche über Identität, religiöse Suche, Verantwortung und Zivilcourage. Methodisch bietet sich zunächst eine Sammlung von Vorwissen zu Edith Stein an, bevor zentrale Lebensstationen während des Sehens festgehalten werden. In arbeitsteiligen Gruppen können anschließend verschiedene Aspekte ihres Lebens untersucht werden, etwa ihre philosophischen Beiträge, ihr Einsatz für Frauenrechte, ihre Konversion oder ihr Schicksal während der Zeit des Nationalsozialismus. Auch eine Diskussion über die Frage, wie Glauben und Vernunft miteinander verbunden werden können, eröffnet sich durch ihre Biografie. Darüber hinaus eignet sich das Medium für kreative Zugänge wie das Verfassen fiktiver Tagebucheinträge, Interviews oder Briefe aus der Perspektive Edith Steins. Im Kontext der Oberstufe können zudem philosophische und theologische Texte Edith Steins analysiert und mit aktuellen Fragen nach religiöser Identität, Menschenwürde und gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft werden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Gott ruft Menschen in seinen Dienst

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