Das Medium eignet sich besonders für einen kompetenzorientierten und handlungsorientierten Religionsunterricht in der Sekundarstufe I. Es eröffnet vielfältige Möglichkeiten, Fragen nach Gerechtigkeit, Menschenrechten, Solidarität und Verantwortung aus christlicher Perspektive zu thematisieren. Der Einstieg über die Wimmelkarte aktiviert Vorwissen und fördert entdeckendes Lernen. Durch Gesprächsanlässe, Kartenabfragen und Museumsrundgänge werden unterschiedliche Lernzugänge eröffnet und kommunikative Kompetenzen gestärkt. Die Lernenden können die Kinderrechte zunächst aus ihrer eigenen Lebenswelt erschließen und anschließend auf die Situation von Kindern in Madagaskar übertragen. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von biografischem Lernen und globalem Lernen: Die Beschäftigung mit dem Recht auf Bildung ermöglicht Perspektivwechsel und fördert Empathie. Kreative Methoden wie das Zeichnen des persönlichen Lebensbaums oder die Gestaltung eines Buddy Books unterstützen die Identitätsbildung und regen zur Reflexion eigener Zukunftswünsche an. Die Arbeit mit dem Film über VOZAMA bietet zudem Möglichkeiten zur Förderung medialer Kompetenzen und zur Vertiefung des Themas Bildungsgerechtigkeit. Methodisch eignet sich das Material für Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Lerntempoduette, Präsentationen, projektorientiertes Lernen sowie fächerverbindende Unterrichtsvorhaben. Im Religionsunterricht lassen sich darüber hinaus Gebetsformen, Fürbitten oder spirituelle Impulse integrieren, um die ethischen und religiösen Dimensionen der Kinderrechte zu vertiefen. Das Material bietet damit zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen lebensweltbezogenen, differenzierenden und nachhaltig wirksamen Unterricht.
In einem ersten Schritt werden eine Reihe von neun Kinderrechten in einem Material vorgestellt. Beispiele für diese Rechte werden in Einzel oder Partnerarbeit hinzugefügt. In einem weiteren Material wird die Umsetzung der Kinderrechte über das Recht auf Bildung thematisiert. Dabei wird festgestellt, dass viele Kinder zwar das Recht haben, es aber nicht bekommen. Gründe dafür werden gesammelt und Ideen zu Hilfsmaßnahmen werden entwickelt. Auch das Recht auf Zukunft wird angesprochen. Für die Zukunft ist besonders der Umweltschutz wichtig. Möglichkeiten eigenen Engagements werden gesammelt. Ein weiterer Schritt behandelt die eigene Zukunftsplanung. Dazu wird ein persönlicher Baum mit Wurzeln stammen und blättern gestaltet. Eine ausführliche Anleitung dazu ist im Material enthalten. Im nächsten Schritt ist eine Videoanalyse enthalten. Das Video ist im Dropdown-Menü eingebettete Medien auf dieser Seite von ru digital enthalten. Das Video behandelt eine Schule in Madagaskar sechs Fragen im Material ermöglichen die Auswertung des Videos. Dabei wird die Bedeutung von Schulbildung und die Möglichkeit zur Umsetzung des Rechtes auf Bildung untersucht. Das nachfolgende Material enthält einen Lückentext zu Entwicklungsprojekten in einem Dorf in Madagaskar. Dabei wird auch die Bedeutung von Bildung für die Vermeidung von Armut hervorgehoben. Im nächsten Material werden Bilder zur Zukunft des Dorfes gestaltet. Darin können große Felder für Lebensmittelversorgung, eine neue Schule, oder ein neu angepflanzter Wald enthalten sein. Abschließend wird die Gestaltung eines Faltbuches zum Thema angeleitet.