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Universität Freiburg

Universität Freiburg

Werte im Kontext

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsstunde "Werte im Kontext" mit zehn Seiten und drei Materialien untersucht persönliche Werte wie Ansehen, Idealismus, Klugheit, Tradition über eine Sammlung mit vier Seiten und 120 Werten und eine auswählende Priorisierung. Persönliche Assoziationen zu den Werten werden ebenfalls gesammelt. Eine ausführliche Anwendungserklärung erleichtert die Nutzung. Aus einer Reihe dieser Übungen der Universität Freiburg kann ein Logbuch entstehen.

Das Medium „Werte im Kontext“ unterstützt Lernende dabei, ihre persönlichen Wertvorstellungen zu erkennen, zu ordnen und für ihre Lebensplanung nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit insgesamt 120 Wertekarten, die unterschiedliche Haltungen, Überzeugungen und Lebensziele repräsentieren. Die Lernenden wählen zunächst spontan diejenigen Werte aus, die sie besonders ansprechen, reduzieren diese schrittweise auf ihre wichtigsten Werte und setzen sich anschließend mit deren Bedeutung auseinander. In kooperativen Arbeitsphasen reflektieren sie, welche Auswirkungen ihre Werte auf ihr privates Leben, ihre Zukunftsvorstellungen und mögliche berufliche Entscheidungen haben können. Das Material macht deutlich, dass Werte das Denken, Wahrnehmen und Handeln von Menschen prägen und bei wichtigen Entscheidungen eine zentrale Orientierungsfunktion übernehmen.

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Didaktisch bietet das Medium einen besonders ergiebigen Zugang zu zentralen Themen des Religionsunterrichts wie Identität, Gewissen, Verantwortung, Sinnsuche, Lebensgestaltung und Berufung. Die Arbeit mit den Wertekarten ermöglicht einen handlungsorientierten und zugleich hochgradig personalisierten Lernprozess. Die Lernenden setzen sich zunächst mit der Frage auseinander, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist. Durch die große Auswahl unterschiedlicher Werte wird sichtbar, dass Werte häufig in Konkurrenz zueinander stehen und Entscheidungen deshalb immer auch Priorisierungen erfordern. Methodisch beginnt die Einheit mit lebensnahen Impulsfragen, die die Bedeutung von Werten für alltägliche Entscheidungen erfahrbar machen. Anschließend wählen die Lernenden in Kleingruppen aus einem umfangreichen Kartenset diejenigen Werte aus, die sie persönlich ansprechen. Die schrittweise Reduktion auf sechs und später auf drei Kernwerte zwingt dazu, Prioritäten zu setzen und eigene Überzeugungen zu begründen. Besonders gewinnbringend ist die Feedbackphase. Mithilfe eines Arbeitsblattes erhalten die Lernenden Rückmeldungen ihrer Gruppe darüber, welche Bedeutung ihre wichtigsten Werte im privaten und beruflichen Leben haben könnten. Dadurch wird deutlich, dass Werte konkrete Auswirkungen auf Beziehungen, Lebensziele und Berufswünsche besitzen. Im Religionsunterricht lassen sich die Ergebnisse hervorragend mit biblischen Wertvorstellungen, ethischen Fragestellungen, dem christlichen Menschenbild und der Suche nach einem gelingenden Leben verbinden. Die Methode fördert Selbstreflexion, Urteilsfähigkeit, Kommunikationskompetenz und die Fähigkeit, persönliche Entscheidungen bewusst an den eigenen Werten auszurichten. Gleichzeitig erkennen die Lernenden, dass Werte keine abstrakten Begriffe sind, sondern Orientierungspunkte, die das eigene Leben strukturieren und Sinn stiften können.

Im Material wird ein Bezug zur Berufswahl angeboten, er ist jedoch nicht zwingend. Die Übung erfolgt in einer Kleingruppe von drei Personen. Nach der Auswahl von drei Werten aus der Liste wird das Blatt getauscht und mit Assoziationen von den beiden Gruppenmitgliedern versehen. Beispiele sind im Material enthalten. Im Plenum kann die Erfahrung mit der Übung ausgetauscht werden.


Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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