Durch das Ausschneiden und Legen der Dominokarten wird ein spielerischer Lernprozess ermöglicht, der sowohl kognitive als auch motorische Zugänge verbindet. Methodisch kann der Einstieg über ein Bildimpuls erfolgen, etwa eine Darstellung des gekreuzigten Jesus, wodurch Vorwissen und erste Deutungen der Lernenden aktiviert werden . Im Anschluss eignet sich das Domino Spiel als kooperative Lernform, bei der Lernenden gemeinsam die richtige Reihenfolge erarbeiten und sich über Inhalte austauschen. Differenzierung kann durch Varianten erfolgen, etwa indem Bilder oder Texte verdeckt werden und von den Lernenden ergänzt werden müssen. Eine Vertiefung bietet sich durch kreative Aufgaben an, wie das Zeichnen eigener Stationen, das Nachspielen einzelner Szenen oder das Formulieren einfacher Gebete und Gedanken zu ausgewählten Stationen. Wichtig ist eine sensible Begleitung, da Themen wie Leiden und Tod emotional berühren können. Daher sollte ausreichend Raum für Gespräche und persönliche Deutungen gegeben werden. Insgesamt ermöglicht das Material einen ganzheitlichen Zugang, der Wissen, Empathie und religiöse Ausdrucksfähigkeit gleichermaßen fördert.