Das Kurzvideo „Wer nicht gegen uns ist, ist für uns“ greift eine Begebenheit aus dem Markusevangelium auf. Johannes berichtet Jesus aufgeregt von einem Menschen, der in Jesu Namen Gutes tut und Menschen von bösen Geistern befreit, obwohl er nicht zum engeren Kreis der Jünger gehört. Johannes möchte wissen, ob dieser daran gehindert werden soll. Jesus widerspricht jedoch und erklärt, dass niemand, der in seinem Namen Gutes tut, ein Gegner sei. Vielmehr macht Jesus deutlich, dass Menschen, die anderen helfen und Gutes tun, unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit Anerkennung verdienen. Seine Aussage „Wer nicht gegen uns ist, ist für uns“ unterstreicht Offenheit, Toleranz und die Wertschätzung guten Handelns.
Lukas 9,43-50
43 Und sie entsetzten sich alle über die Herrlichkeit Gottes. Da sie sich aber alle verwunderten über alles, was er tat, sprach er zu seinen Jüngern: (Lukas 18.31-34) 44 Fasset ihr zu euren Ohren diese Rede: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in der Menschen Hände. 45 Aber das Wort verstanden sie nicht, und es ward vor ihnen verborgen, daß sie es nicht begriffen. Und sie fürchteten sich, ihn zu fragen um dieses Wort. (Lukas 24.45) 46 Es kam auch ein Gedanke unter sie, welcher unter ihnen der Größte wäre. 47 Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens sah, ergriff er ein Kind und stellte es neben sich 48 und sprach zu ihnen: Wer dies Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Welcher aber der Kleinste ist unter euch allen, der wird groß sein. (Matthäus 10.40) 49 Da antwortete Johannes und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb die Teufel aus in deinem Namen; und wir wehrten ihm, denn er folgt dir nicht mit uns. 50 Und Jesus sprach zu ihm: Wehret ihm nicht; denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns.
Luther 1912