Das kurze Animationsvideo erzählt von einer bewegenden Begegnung zwischen Jesus und einer Frau, die in ihrer Umgebung einen schlechten Ruf hat. Während Jesus bei einem angesehenen Mann namens Simon zu Gast ist, betritt die Frau den Raum. Sie kniet sich vor Jesus nieder, weint und salbt seine Füße mit einem kostbaren Parfüm. Mit ihren Tränen wäscht sie seine Füße und trocknet sie mit ihren Haaren. Einige Anwesende reagieren mit Unverständnis. Sie kritisieren die Verschwendung des teuren Parfüms und stellen die Frau wegen ihrer Vergangenheit infrage. Jesus hingegen verteidigt sie. Er macht deutlich, dass ihre Handlung ein Ausdruck großer Liebe und Dankbarkeit ist. Gleichzeitig erklärt er, dass sie ihn für seinen bevorstehenden Tod salbt. Gegenüber Simon hebt Jesus hervor, dass die Frau ihm mehr Gastfreundschaft und Wertschätzung entgegengebracht hat als sein Gastgeber. Am Ende spricht Jesus der Frau Vergebung zu und bestätigt, dass ihr Vertrauen auf Gott sie gerettet hat. Das Video verdeutlicht eindrucksvoll die Themen Vergebung, Dankbarkeit und bedingungslose Annahme.
Johannes 12,1-11
1 Sechs Tage vor Ostern kam Jesus gen Bethanien, da Lazarus war, der Verstorbene, welchen Jesus auferweckt hatte von den Toten. (Johannes 11.1) (Johannes 11.43) 2 Daselbst machten sie ihm ein Abendmahl, und Martha diente; Lazarus aber war deren einer, die mit ihm zu Tische saßen. 3 Da nahm Maria ein Pfund Salbe von ungefälschter, köstlicher Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber ward voll vom Geruch der Salbe. (Lukas 7.38) 4 Da sprach seiner Jünger einer, Judas, Simons Sohn, Ischariot, der ihn hernach verriet: 5 Warum ist diese Salbe nicht verkauft um dreihundert Groschen und den Armen gegeben? 6 Das sagte er aber nicht, daß er nach den Armen fragte; sondern er war ein Dieb und hatte den Beutel und trug, was gegeben ward. (Lukas 8.3) 7 Da sprach Jesus: Laß sie in Frieden! Solches hat sie behalten zum Tage meines Begräbnisses. 8 Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. (5. Mose 15.11) 9 Da erfuhr viel Volks der Juden, daß er daselbst war; und sie kamen nicht um Jesu willen allein, sondern daß sie auch Lazarus sähen, welchen er von den Toten auferweckt hatte. 10 Aber die Hohenpriester trachteten darnach, daß sie auch Lazarus töteten; 11 denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.
Luther 1912