Das kurze Animationsvideo erzählt das Gleichnis vom verlorenen Schaf. Im Mittelpunkt steht der Hirte Helmut, der sich um seine Schafherde kümmert. Eines seiner Schafe, Giesela, ist besonders neugierig und entfernt sich eines Tages von der Herde. Als Helmut am Morgen frisches Wasser bringt, bemerkt er, dass Giesela verschwunden ist. Sofort macht er sich auf die Suche. Er fragt Menschen in der Umgebung und sucht beharrlich nach dem verlorenen Schaf. Nach langer Zeit findet er Giesela schließlich wieder. Voller Freude nimmt er sie auf seine Schultern und trägt sie zurück zur Herde. Jesus erzählt dieses Gleichnis, um deutlich zu machen, wie sehr Gott jeden einzelnen Menschen liebt. Gott freut sich über jeden Menschen, der zu ihm zurückfindet, und gibt niemanden auf. Wie der Hirte das verlorene Schaf sucht, so sucht Gott die Menschen, die sich von ihm entfernt haben.
Originaltext Luther 1912 Lukas 15
1 Es nahten aber zu ihm allerlei Zöllner und Sünder, daß sie ihn hörten. 2 Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen. (Lukas 5.30) (Lukas 19.7)
3 Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: 4 Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde? (Lukas 19.10) (Johannes 10.11-12) 5 Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. 7 Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.